Nächstes Topspiel: Die Wölfe Würzburg fordern Salamander Kornwestheim heraus
3. Liga: Alle Infos zum vierten Spieltag in der Staffel Süd
- Topspiel mit weißer Weste: Würzburg und Titelverteidiger Kornwestheim treffen im direkten Duell zweier noch ungeschlagener Teams aufeinander.
- Pfullingen weiter an der Spitze: Nach drei Siegen zum Start will der VfL auch gegen die Rhein-Neckar Löwen II seine perfekte Bilanz verteidigen.
- Neuhausen/Filder jagt Sieg Nummer vier: Auch der TSV ist noch ohne Punktverlust und empfängt Pforzheim/Eutingen.
- Aufsteiger im direkten Duell: Schwäbisch Gmünd und Albstadt treffen aufeinander – die HSG wartet dabei noch auf die ersten Punkte.
Samstag, 19. September, 16 Uhr: SG Regensburg – HSG Konstanz
Beim starken Neuling: Nach der Auftaktniederlage gegen Meister Kornwestheim zeigte die HSG Konstanz zuletzt beim Sieg über Bittenfeld II eine deutlich bessere Leistung. Und an diese will das Team von Bodensee nun auswärts bei Aufsteiger SG Regensburg anknüpfen. „Der erste Sieg hilft uns, den Weg weiterzugehen und", sagte HSG-Trainer Ralf Bader, „unbeirrt daran zu glauben, dass das, was wir machen, gut ist." Mit einer intensiven Trainingswoche hat sich Konstanz auf den heißen Tanz in der rund 150.000 Einwohner zählenden Universitätsstadt vorbereitet. Bader warnt: „Ich sehe Regensburg als Top-Aufsteiger mit viel individueller Qualität." Mit einem 31:27-Erfolg bei Mitaufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd am vergangenen Wochenende wuchs die breite Brust der Gastgeber. „Der Sieg tut gut und ist ein bisschen wie neues Holz, das wir in unserem Ofen nachgelegt haben", sagte Regensburg-Trainer Benjamin Herth.
Samstag, 19. September, 19 Uhr: Wölfe Würzburg – SV Salamander Kornwestheim
Echtes Topspiel: Bereits im vergangenen Jahr lieferten sich die Wölfe Würzburg und der spätere Meister SV Salamander Kornwestheim packende Duelle, nun treffen zum noch jungen Zeitpunkt der Saison beide Teams mit Weißer Weste aufeinander. Und während Würzburg erst am vergangenen Wochenende mit einem Sieg in die neue Saison gestartet ist, konnte Kornwestheim mit Erfolgen über Konstanz und Zweitliga-Absteiger HCOB bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass auch in dieser Spielzeit wieder mit den Lurchis im Spitzenfeld zu rechnen sein wird.
Samstag, 19. September, 19.30 Uhr: TSV Neuhausen/Filder – SG Pforzheim/Eutingen
Direkt nachlegen: Der TSV Neuhausen/Filder ist eines von vier Teams der Staffel, das noch keinen Punkt abgeben musste. Im Heimspiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen soll nun der vierte Sieg im vierten Spiel folgen. Die Gäste haben derweil eine durchwachsene Startbilanz: Dem Auftakterfolg über Aufsteiger Albstadt folgte ein Remis in Balingen und zuletzt die Niederlage bei de Würzburger Wölfen. Entsprechend gewillt sind die Goldstädter, den Trend umzukehren und wieder doppelt zu punkten.
Samstag, 19. September, 19.30 Uhr: TSB Schwäbisch Gmünd – HSG Albstadt
Nächstes Aufsteiger-Duell: Im Vergleich der Liga-Neulinge empfängt der TSB Schwäbisch Gmünd nun die HSG Albstadt. Und während die HSG noch ohne Punkt durch die noch junge Saison geht, hat der TSB immerhin bereits ein Spiel gewinnen können. Doch die Gastgeber sind gewarnt, schließlich gab es am vergangenen Wochenende bereits ein Aufsteiger-Duell mit Schwäbischer Beteiligung – und das verlor der TSB gegen Regensburg.
Samstag, 19. September, 20 Uhr: TSB Heilbronn-Horkheim – HBW Balingen-Weilstetten II
Sand im Getriebe vs. Selbstbewusstsein: Vergangene Saison feierte der TSB Heilbronn-Horkheim noch die Vizemeisterschaft hinter Kornwestheim, nun stottert der Motor mit zwei Niederlagen (gegen Zweitliga-Absteiger Oppenweiler/Backnang und Pfullingen) in den ersten drei Partien noch etwas. Der einzige Sieg gelang zum Auftakt bei Erlangen-Bruck. Auf der anderen Seite sammelte der HBW Balingen-Weilstetten II mit dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende gegen die Junglöwen frisches Selbstbewusstsein, nachdem es zum Auftakt eine knappe Niederlage gegen den HCOB setzte und das zweite Spiel gegen Pforzheim/Eutingen unentschieden endete.
Samstag, 19. September, 20 Uhr: VfL Pfullingen – Rhein-Neckar Löwen II
Weiße Weste wahren: Besser hätte der Start für den VfL Pfullingen nicht laufen können – nach drei Siegen grüßt das Team von Fabian Gerstlauer von der Tabellenspitze. Nun kommt mit den Rhein-Neckar Löwen II allerdings eine Mannschaft, die traditionell nur schwer auszurechnen ist. „Da kommt eine Mannschaft mit einigen neuen Gesichtern auf uns zu. Es sind wieder einige junge Spieler aus der Jugend nachgerückt, dazu kommen ein paar erfahrenere Akteure. Mit Jan Kraft haben sie beispielsweise einen Spieler, der mittlerweile schon über längere Drittliga-Erfahrung verfügt", beschreibt Gerstlauer den kommenden Gegner. Der Kronauer Bundesliganachwuchs, dem sich der ehemalige VfL-Spieler Conrad Schmitt im Sommer anschloss, ist mit einem deutlichen 35:26-Heimsieg gegen Bittenfeld in die Saison gestartet, musste sich anschließend aber zunächst bei Schwäbisch Gmünd knapp mit 31:32 und zuletzt bei Balingen II mit 30:35 geschlagen geben. Mit 2:4 Punkten rangiert die Mannschaft von Trainer Holger Löhr aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz.
Sonntag, 20. September, 16 Uhr: HC Erlangen II – TV Bittenfeld II
Mit Rückenwind: Der HC Erlangen II schafft es, zum Auftakt in die neue Spielzeit die starke vergangene Saison zu bestätigen. Nach dem Erfolg im Stadtderby steht der HCE bei zwei Siegen nach drei Spielen – und nun kommt mit dem TV Bittenfeld II eine weitere Zweitvertretung, die bislang alles andere als einen gelungenen Saisonstart hingelegt hat. Nach Niederlagen gegen die Junglöwen, Neuhausen/Filder und Konstanz stehen die Stuttgarter als eines von drei Teams noch gänzlich ohne Punkt auf dem Konto am Ende der Tabelle.
Sonntag, 20. September, 17 Uhr: HC Oppenweiler/Backnang – TV Erlangen-Bruck
Kurskorrektur: Am dritten Spieltag musste Zweitliga-Absteiger HC Oppenweiler/Backnang bei Meister Kornwestheim die erste Niederlage hinnehmen. Nun wollen die Murrtaler im Heimspiel gegen den TV Erlangen-Bruck schnell in die Erfolgsspur zurück. Manches funktioniert beim HCOB bereits gut. Christos Erifopoulos findet, „dass das Zusammenspiel von Woche zu Woche besser wird." Aber manchmal stottert der Motor auch. Den Zugang von der HSG Konstanz überrascht das nicht: „Mit sieben Zugängen brauchen wir noch etwas Zeit." Manche Abläufe sind „noch nicht zu 100 Prozent verinnerlicht." Gegen Erlangen-Bruck will Erifopoulos nun Grund zur Freude haben. Während es für viele HCOB-Akteure das erste Aufeinandertreffen mit diesem Team ist, hat der Zugang mit Konstanz in der vergangenen Runde schon gegen Erlangen-Bruck gespielt.
Text: Enrico Niemeyer | Foto: Michael Elser
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