Meister Kurpfalz Bären empfängt Vizemeister Friesenheim
3. Liga Frauen: Alle Infos zum ersten Spieltag in der Staffel Süd
Samstag, 12. September, 16.00 Uhr: FRISCH AUF! Göppingen II – TuS Schutterwald
Neueinsteiger: Die erste Partie der neuen Saison startet in der EWS Arena Göppingen. Die Neuaufsteigerinnen von FRISCH AUF! Göppingen II laden den TuS Schutterwald zu ihrem ersten Drittligaspiel 2026. Die Gastgeberinnen trumpfen mit einem Kader auf, der sowohl erfahrene Regio-Spielerinnen wie Jenny Merz aufruft, aber auch z.B. Laura Schmid auf die Platte holt, die regelmäßig am Training der HBF-Bundesligamannschaft teilnimmt und zusätzlich weitere A-Jugend-Spielerinnen umfasst. Die roten Teufel aus der Ortenau haben die vergangene Saison auf Platz 9 abgeschlossen und wollen im ersten Auswärtsspiel die Punkte einsacken. In der Saisonpause konnten die Damen des TuS Schutterwald zwei von drei Testspielen für sich entscheiden und so ihren Kader weiter schärfen. Göppingen will aber sicher im ersten Match zeigen, dass sie zurecht in der 3. Liga mitspielen.
Samstag, 12. September, 17:30 Uhr: TSV Ismaning – SG Schozach-Bottwartal
Enges Match: In der Isarena des TSV Ismaning pfeift das Schiedsrichtergespann um Philipp Schmidt und Carsten Müller die Partie gegen die SG Schozach-Bottwartal an. Die Oberbayerinnen spielen seit letzter Saison in der drittstärksten deutschen Liga und haben mit dem 5. Platz eindrucksvoll bewiesen, dass sie erstmal bleiben wollen. Die SG Schozach-Bottwartal reist etwa 270 Kilometer zu ihrem ersten Auswärtsspiel. Letzte Saison trennten sich die beiden Teams im Hinspiel mit einem 29:29 Unentschieden, im Rückspiel holte sich die SGSB den Heimsieg mit einem denkbar knappen 33:30. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Leistung beider Teams ähnlich stark ist und es auch diese Saison ein Spiel auf Augenhöhe werden kann. Die SGSB heißt in ihrer neuen Saison mit Stefan Koppmeier einen neuen Torwarttrainer und zahlreiche neue Spielerinnen willkommen. Ismaning hat sich unter anderem um Jule Hultsch verstärkt, die vom Absteiger HCD Gröbenzell vom Nordwesten in den Nordosten Münchens wechselt.
Samstag, 12. September, 18:30 Uhr: TSG Haßloch – HC Erlangen
Gute Stimmung: Die zweiten Neuaufsteiger der TSG Haßloch empfangen die Fränkinnen des HC Erlangen zum Auftaktspiel in ihrem Sportzentrum. Die Gäste lieferten sich letzte Saison einen Fight ums Treppchen und sicherten sich durch die bessere Tordifferenz noch den 3. Platz gegen den mit 30:14 punktgleichen TSV Wolfschlugen. Erlangen gilt auf jeden Fall als Mitfavorit, wenn es um die Tabellenspitze geht. Haßloch muss sich erst noch in der Liga beweisen, hat aber in der Regionalliga eine starke Saison gespielt und nimmt fast ihre komplette Mannschaft der letzten Saison geschlossen mit in die 3. Liga. Vor zehn Jahren wurde die Mannschaft gegründet, die ihr Jubiläum mit dem Aufstieg gleich doppelt feiern konnten und in der kommenden Saison auch einen neuen Co-Trainer am Spielfeldrand begrüßen. Der HCE hat sich in der Pause unter anderem mit U20-Nationalspielerin Sophie Baur verstärkt und will sich diese Saison noch weiter an die Spitze kämpfen.
Samstag, 12. September, 19 Uhr: TSV Wolfschlugen – TSV Haunstetten 1892
Zweimal neuer Trainer: Der TSV Haunstetten hat die letzte Saison mittlerweile abgehakt, konnten am Ende die Liga mit 14:30 Punkten auf dem 10. Platz halten. Jetzt geht es zum Saisonstart gleich mal zu einem starken Gegner, den TSV Wolfschlugen. Die Gastgeberinnen lieferten sich bis zum Saisonende 25/26 einen wahren Fight mit dem HC Erlangen und landeten punktgleich, aber mit schlechterer Tordifferenz schlussendlich auf dem 4. Platz. Wolfschlugen musste vor Saisonstart kurzfristig einen neuen Trainer der Damen 1 suchen, Raphi Sauter musste sein Amt aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen niederlegen. Glücklicherweise konnte der Verein in Mike Leibssle schnell einen Nachfolger für das Amt des Cheftrainers finden. Der Fokus für Wolfschlugen lag in den vergangenen zwei Wochen vor allem darauf, Abläufe zu etablieren und das Team samt Trainerstab bestmöglich zusammenzuführen. Aber auch bei den Gästen rumorte in der Pause einiges, denn der Cheftrainerposten musste neu besetzt und nahezu die Hälfte des Spielerkaders aufgefüllt werden. Neu-Trainer Michael Rothfischer sieht in Vereinsmedien aber schon viele positive Ansätze im Team: „Wir haben junge, hungrige und extrem spielfreudige Mädels zur Verfügung, die allesamt noch weit vor ihrem Zenit stehen." Aber er sieht auch noch Potenzial, vor allem im Hinblick auf die Zweikampfhärte.
Samstag, 12. September, 19.30 Uhr: Kurpfalz Bären – TSG Friesenheim
Derbyzeit: Der erste Spieltag startet direkt mit dem Kracherduell der beiden Topteams der vergangenen Saison. Die Meisterinnen der Kurpfalz Bären aus Ketsch empfangen die Eulenfrauen und Vizemeisterinnen der TSG Friesenheim in ihrer Bärenhöhle, der Neurotthalle in Ketsch. Im letzten Spiel der beiden Teams im Februar konnten die Eulenfrauen die Punkte mit einem 32:28 im eigenen Nest behalten, das Hinspiel wiederum holten sich die Bären mit einem 30:27. Da ist also auch mit Saisonstart jede Menge Feuer, dass den Handballkessel zum Glühen bringt. On top kommt, dass die Friesenheimerinnen gestärkt aus ihrem eigenen Vorbereitungsturnier anreisen, bei dem sie sich die Siegerkrone aufsetzen konnten. Coach Niklas Weißbrod war zufrieden mit der Leistung und sagt in Vereinsmedien: „Unser Schwerpunkt war für heute die Abwehr und wir haben gesehen, dass wir aus einer starken Defensive heraus ein sehr schwer zu bespielendes Team sind." Ketsch will die Abwehrmauer trotzdem durchbrechen.
Samstag, 9. Januar, 19:30 Uhr: SV Allensbach – SG Kappelwindeck/Steinbach
Nachholspieltag: Auch wenn hier wirklich Januar steht, das Spiel des ersten Spieltags zwischen dem SV Allensbach und der SG Kappelwindeck/Steinbach findet erst Anfang nächsten Jahres statt und wird nachgeholt. Beide Teams haben also noch ein wenig mehr Zeit, bis die Saison für sie so richtig startet und können erstmal den anderen Teams beim Spielen zuschauen und erste Schlüsse für ihre eigenen Partien ziehen. Letzte Saison waren beide Teams absolute und harte Konkurrenten um ihren jeweiligen Tabellenplatz. Während der SVA mit 24:20 den 6. Platz machte, setzte sich die SGKS mit 21:23 nur knapp darunter auf den 7. Platz. In der Saison 2024/25 trennten die beiden Teams noch fünf Plätze voneinander, die SGKS spielte im oberen Tabellenfeld mit. Diese Saison sind die Karten neu gemischt. Vor allem für SVA-Neuzugang Lisa Hofsäss könnte ihr Spiel gegen die SGKS spannend werden, denn sie wechselte für diese Saison aus Kappelwindeck/Steinbach nach Allensbach und trifft ihre alten Kolleginnen. Bis Januar hat sie aber noch genug Zeit, sich im neuen Team einzuspielen.
(Janina Sokoliuk) / Foto: Jennifer Seng
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