Hanau startet, Derby-Doppelpack in Gelnhausen und Köln
3. Liga: Alle Infos zum zweiten Spieltag in der Staffel Süd-West
Samstag, 5. September, 17.30 Uhr: Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen – HSG Hanau
Erster Aufschlag: Mit einer Woche Verspätung startet die HSG Hanau auswärts bei Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen in die neue Saison. Die Gastgeber mussten sich zum Auftakt Favorit Krefeld geschlagen geben. „Wir müssen Disziplin und Kampfkraft aufs Feld bringen und dann an die Leistungen, die wir gegen die Zweitligisten in der Vorbereitung und im Pokal gegen Erlangen gezeigt haben, anknüpfen. Das muss die Basis sein und dann wollen wir uns Schritt für Schritt steigern", sagt HSG-Trainer Axel Spandau, der Ratingen als „schon eine Aufgabe" einordnet: eine extrem junge Mannschaft, angeführt von erfahrenen Routiniers, die die HSGler schon in der letzten Saison vor Aufgaben gestellt und sich weiterentwickelt haben.
Samstag, 5. September, 18 Uhr: Longericher SC Köln – TuS Opladen
Zweites Spiel, erstes Highlight: Für den TuS Opladen geht es zum Longericher SC Köln – und damit zu einem der Schwergewichte der Staffel. Die Favoritenrolle liegt trotz des bisherigen Saisonstarts mit einem Punkt aus zwei Partien bei den Gastgebern. Für den TuS gilt es daher, an die vielen positiven Ansätze aus dem Kirchzell-Spiel anzuknüpfen. Dort zeigte die Mannschaft über 60 Minuten einen großen Kampf, ließ aber mehrfach die Gelegenheit aus, ein enges Spiel auf die eigene Seite zu ziehen. Genau in diesen Situationen möchte sich das junge Team weiterentwickeln. „Wir freuen uns riesig auf das Derby. Longerich verfügt über eine enorme Qualität und geht für mich als Favorit in das Spiel. Aber wir haben in Kirchzell gezeigt, dass wir auch unter schwierigen Voraussetzungen absolut konkurrenzfähig sind. Jetzt wollen wir den nächsten Schritt machen, unsere Fehler minimieren und alles dafür investieren, die ersten Punkte der Saison mitzunehmen", blickt Opladen-Trainer Aaron Hahn auf die Partie.
Samstag, 5. September, 18 Uhr: Bergische Panther – Saase3 Leutershausen
Gute Stimmung: Selbstbewusst und motiviert reist Saase3 Leutershausen am zweiten Spieltag zu den Bergischen Panthern – und das zurecht, schließlich ist die Spielgemeinschaft durch den deutlichen Auftakterfolg über Aufsteiger Vallendar erster Tabellenführer der neuen Saison. Leichtsinnig werde seine Mannschaft deshalb nun aber nicht, versichert S3L-Trainer Florian Taafel: „Wir gehen sehr konzentriert und vorbereitet in die Serie von Auswärtsspielen, die jetzt vor uns liegt." Die Panther werden jedenfalls kein einfacher Gegner. „Das ist ein gut eingespieltes Team, das sich schon lange stabil im Mittelfeld der dritten Liga hält", so Taafel. Vor allem spielten die Panther im Mittelfeld eine gute Achse zwischen Kreisläufer und Rückraum Mitte. Hier fungiere Rückraumspieler Joe Ballmann als wichtige Schaltzentrale. „Da müssen wir aufpassen und die Spieler der gegnerischen Mannschaft im Blick haben", betont der Coach.
Samstag, 5. September, 18 Uhr: HV Vallendar – TSV Bayer Dormagen II
Aufsteigerduell: Mit der Partie zwischen dem HV Vallendar und dem TSV Bayer Dormagen II sind zwei Liga-Neulinge unter sich. Und während Vallendar auswärts zum Auftakt eine deutliche Niederlage in Leutershausen kassierte, erkämpften sich die Dormagener gegen Münster immerhin einen ersten Punkt.
Samstag, 5. September, 19.30 Uhr: TV Gelnhausen – TV Kirchzell
Derbyzeit: Das erste Heimspiel des TV Gelnhausen wird gleich zum packenden Derby gegen den TV Kirchzell – und beide Teams sind mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet. „Derbys sind immer ganz besondere Spiele. Es ist unser erstes Saisonheimspiel und wir freuen uns riesig", sagt TVG-Trainer Tim Beckmann. Erst am Mittwochabend gewann Gelnhausen in Köln. „Es wird natürlich nur eine recht kurze Regenerationszeit", weiß Beckmann. Umso wichtiger wird es sein, die Kräfte schnell wieder zu mobilisieren. „Jetzt gilt es zu regenerieren, noch einmal in die Feinabstimmung zu gehen, die Lehren aus dem Spiel gegen Longerich zu ziehen und uns dann voll fokussiert auf die Partie am Samstag auszurichten." Auch der TVK reist mit Rückenwind nach dem Sieg über Opladen an. „Kirchzell ist sehr gut in die Spielzeit gestartet und hat ein tolles Spiel gegen Opladen gezeigt", sagt Beckmann. „Sie werden hochmotiviert und sehr gut auf uns vorbereitet sein."
Samstag, 5. September, 19.30 Uhr: HSG Rodgau Nieder-Roden – HG Saarlouis
Dreierpack: Die kommenden Wochen haben es in sich für Vorjahres-Staffelmeister HG Saarlouis. Das Duell bei der HSG Rodgau Nieder-Roden eröffnet eine Serie von drei Auswärtsspielen gegen Topteams der Liga. „Wir sind bereit, wir haben Bock, wir sind fit und es herrscht eine gute Stimmung im Team", sagt HGS-Kapitän Tom Paetow. „Nieder-Roden wird schwer", ist er sich mit seinem Coach Jörg Lützelberger einig und hat auch nicht vergessen, dass man in der zurückliegenden Meisterschafts-Saison dort eine Niederlage kassieren musste. „Entscheidend wird sein, die einfachen Fehler zu minimieren, in der Abwehr kompakt zu stehen und die Chancen im Angriff konsequent zu nutzen. Gerade gegen eine Mannschaft wie Saarlouis können Kleinigkeiten den Ausschlag geben", formuliert Rodgau-Coach Christian Sommer vor dem Duell mit dem Favoriten.
Samstag, 5. September, 19.30 Uhr: TSG Münster – HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II
Auf der Jagd nach dem ersten Sieg: Die TSG Münster und die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen treffen am zweiten Spieltag aufeinander und wollen den ersten doppelten Punkterfolg. Die Wetzlarer Zweitvertretung musste sich im Duell der Zweiten Mannschaften zum Saisonauftakt dem HLZ Friesenheim/Hochdorf II geschlagen geben. Münster kam auswärts bei Aufsteiger TSV Bayer Dormagen II nicht über ein Remis hinaus.
Sonntag, 6. September, 17 Uhr: HLZ Friesenheim-Hochdorf II – HSG Krefeld Niederrhein
Erste Reise: Zweitliga-Absteiger HSG Krefeld Niederrhein ist mit einem Sieg in die neue Spielzeit gestartet – und will sich mit einem weiteren Erfolg beim HLZ Friesenheim-Hochdorf II unmittelbar im Spitzenfeld festsetzen. Auch die Gastgeber waren zum Start siegreich, zogen gegen Krefeld in der Vergangenheit aber stehts den Kürzeren. Für die HSG jedoch kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Friesenheim agiert in der Abwehr ähnlich wie am Samstag Ratingen. Das erleichtert unsere Vorbereitung", sagt Trainer Mark Schmetz. Auf die Defensive wartet dennoch eine besondere Herausforderung. Mit Frederik Zepp verfügt das HLZ über einen herausragenden Spieler, der zum Auftakt 14-fach traf. „Er ist groß, schnell auf den Beinen und wurfgewaltig. Außerdem ist er in Eins-gegen-Eins-Situationen sehr stark", beschreibt Schmetz den Rückraumspieler.
(ENI) / Foto: TV Gelnhausen
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