Würzburg startet, Erlangen erlebt Stadtderby und Topspiel in Kornwestheim
3. Liga: Alle Infos zum 3. Spieltag in der Staffel Süd
Samstag, 12. September, 19 Uhr: SG Pforzheim/Eutingen – Wölfe Würzburg
Später Start: Als letzter der 64 Männer-Drittligisten legen nun auch die Wölfe Würzburg in der neuen Spielzeit los – und das mit dem Gastspiel bei der bislang ungeschlagenen SG Pforzheim/Eutingen. Die Paarung verspricht also viel Spannung in der Goldstadt, nach einem deutlichen Auftakterfolg über Aufsteiger Albstadt sicherte sich die SG zuletzt ein Unentschieden gegen Balingen II. Nun bleibt abzuwarten, wie die Würzburger aus der Vorbereitung in den Spielbetrieb starten.
Samstag, 12. September, 19 Uhr: HC Erlangen II – TV Erlangen-Bruck
Stadtderby: Ganz Erlangen dürfte elektrisiert sein, wenn der HC Erlangen II den TV Erlangen-Bruck zum Lokalduell empfängt. Die HC-Zweitvertretung scheint dabei leichte Vorteile zu haben: Nach dem jüngsten Premierensieg über Aufsteiger Regensburg in eigener Halle setzen die Gastgeber erneut auf den Heimvorteil, während der TVE nach der Niederlage zum Auftakt noch auf die ersten Zähler der neuen Saison hofft.
Samstag, 12. September, 19.30 Uhr: SV Salamander Kornwestheim – HC Oppenweiler/Backnang
Spitzenreiter unter sich: Das Duell zwischen dem SV Salamander Kornwestheim und dem HC Oppenweiler/Backnang ist ein wahres Topspiel. Denn sowohl der gastgebende Staffelmeister der Vorsaison als auch der Zweitliga-Absteiger HCOB zählen zu den Favoriten und sind mit jeweils zwei Siegen gestartet. Die Gäste gewannen gegen den HBW II und legten bei Vizemeister TSB Horkheim nach. „Wir sind mit den vier Punkten zufrieden", sagt Trainer Rui Silva, wohlwissend, „dass wir noch einen langen Weg vor uns haben." Die Spiele hätten Positives gebracht, aber auch gezeigt, „dass es noch viele Dinge gibt, die wir verbessern müssen." Kornwestheim besiegte Aufsteiger Regensburg und Konstanz. Gleichzeitig mahnt Silva, „dass wir sehr diszipliniert sein und unseren Matchplan konsequent umsetzen müssen. Wir müssen konzentriert sein und auf das vertrauen, was wir uns im Training erarbeiten."
Samstag, 12. September, 19.30 Uhr: TSB Schwäbisch Gmünd – SG Regensburg
Aufsteigerduell: Zwei Neulinge treffen im Duell zwischen dem TSB Schwäbisch Gmünd und der SG Regensburg aufeinander. Und während die Regensburger nach zwei Niederlagen noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis in der 3. Liga warten, konnte der TSB zuletzt mit einem knappen Heimerfolg über die Rhein-Neckar Löwen II erstmals jubeln. Die Gastgeber sind gewillt, direkt nachzulegen – doch die SG wird sich nach Kräften wehren.
Samstag, 12. September, 19.30 Uhr: HBW Balingen-Weilstetten II – Rhein-Neckar Löwen II
Duell der Nachwuchsteams: Beim Spiel zwischen dem HBW Balingen-Weilstetten II und den Rhein-Neckar Löwen II schwingt unmittelbar Profiflair mit. Dabei treten die Gastgeber – auch ohne Saisonsieg – mit Selbstvertrauen an. Schließlich verkaufte sich der HBW zum Auftakt bei der knappen Niederlage gegen Zweitliga-Absteiger Oppenweiler teuer und holte zuletzt einen Punkt gegen hoch eingeschätzte Pforzheimer. Die Junglöwen gewannen zum Start gegen Bittenfeld II, verloren aber zuletzt etwas überraschend bei Aufsteiger Schwäbisch Gmünd.
Samstag, 12. September, 19.30 Uhr: TV Bittenfeld II – HSG Konstanz
Vergleich der Punktlosen: Der TV Bittenfeld II empfängt die HSG Konstanz – und beide Mannschaften sind noch auf der Jagd nach den ersten Zählern der Saison. Denn während der TVB bereits Niederlagen gegen die Junglöwen und Neuhausen/Filder einstecken musste, unterlag Konstanz im Topspiel zuletzt bei Meister Kornwestheim – das bislang einzige Ligaspiel der ansonsten wieder hoch eingeschätzten Konstanzer, die letzte Saison nach dem Zweitliga-Abstieg die Chance verpassten, wieder um den Aufstieg mitzuspielen. Diesmal gehen die Gäste wieder als Favorit in die Partie bei der Stuttgarter Zweitvertretung.
Samstag, 12. September, 20 Uhr: TSB Heilbronn-Horkheim – VfL Pfullingen
Echter Gradmesser: Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt erwartet den VfL Pfullingen beim Vorjahres-Vizemeister TSB Heilbronn-Horkheim die erste Standortbestimmung. Die Gastgeber landeten im Vorjahr mit 41:19 Punkten auf Rang zwei, Pfullingen wurde mit drei Punkten weniger Vierter. „Mit Horkheim wartet jetzt sicherlich eine andere Hausnummer auf uns als in den ersten beiden Spielen. Sie verfügen über sehr viel individuelle Qualität und Erfahrung. Wir müssen über 60 Minuten sehr konzentriert verteidigen, ins Tempospiel kommen und unsere Chancen konsequent nutzen. Wenn uns das gelingt, wollen wir natürlich auch in Horkheim etwas Zählbares mitnehmen", blickt VfL-Trainer Fabian Gerstlauer auf die Partie voraus.
Sonntag, 13. September, 17 Uhr: HSG Albstadt – TSV Neuhausen/Filder
Grober Kontrast: Die HSG Albstadt konnte nach dem Aufstieg in die 3. Liga noch keinen Punktgewinn erzielen – und nun steht mit dem Heimspiel gegen den TSV Neuhausen/Filder die nächste große Herausforderung bevor. Denn die Gäste sind blendend in die neue Spielzeit gestartet, konnten ihre in Bittenfeld und gegen Erlangen II jeweils gewinnen. Die HSG hatte bei ihren beiden Niederlagen allerdings auch ein toughes Startprogramm: bei Pforzheim/Eutingen und gegen Pfullingen – zwei Teams aus der letztjährigen Top-Sechs – gab es nichts zu holen.
(ENI) / Foto: HC Oppenweiler/Backnang
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