Zwei Rhein-Derbys, ein Topspiel und „David gegen Goliath“ in Vallendar
3. Liga: Alle Infos zum 3. Spieltag in der Staffel Süd-West
Samstag, 12. September, 17.00 Uhr: TSG Münster – HSG Hanau
Erstes Lokalduell: Die TSG Münster bittet die HSG Hanau zum Rhein-Main-Derby. Dabei sind die Gastgeber mit einem Sieg und einem Unentschieden deutlich besser gestartet als die Kesselstädter, die bislang eine Niederlage auf dem Konto haben. HSG-Trainer Axel Spandau hat die Lehren aus dem Auftaktspiel klar formuliert: „Wir wollen eine Reaktion auf die Auftaktniederlage in Ratingen zeigen und uns auf eine verbesserte Angriffsleistung sowie dem spielerischen Niveau der Vorbereitung konzentrieren." Nun ist das Team um das Kapitänsduo Ritter und Müller direkt in einem Derby gefordert. „Uns erwartet eine hitzige Atmosphäre. Münster hat ihr letztes Spiel in der letzten Sekunde gewonnen", gibt Dziugas Jusys einen Ausblick auf das kommende Wochenende.
Samstag, 12. September, 17.30 Uhr: Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen – Longericher SC Köln
Rhein-Derby: Es wird wieder spannend zwischen Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen und dem Longericher SC Köln. Dabei reisen die Gäste aus der Domstadt durchaus favorisiert in die NRW-Landeshauptstadt. Als einziger Drittligist konnte der LSC die erste Runde im DHB-Pokal überstehen, dazu gab es in den ersten drei Partien einzig gegen Vizemeister Gelnhausen eine Niederlage. Die Düsseldorfer haben derweil erst zwei Spiele absolviert und nach der Pleite bei Zweitliga-Absteiger Krefeld und dem Sieg über Hanau eine ausgeglichene Bilanz.
Samstag, 12. September, 18.00 Uhr: HV Vallendar – HSG Krefeld Niederrhein
David gegen Goliath: Vor wenigen Wochen war dieses Duell noch eines mit zwei Klassen Unterschied, nun trifft Aufsteiger HV Vallendar in der 3. Liga auf Zweitliga-Absteiger HSG Krefeld Niederrhein. Die Gäste formulieren dabei offensiv ihr Bestreben, schnellstmöglich wieder aufzusteigen und untermauern das Vorhaben bislang mit zwei Siegen und der Tabellenführung. Der HVV hingegen konnte jüngst im Aufsteigerduell daheim gegen Dormagen II den ersten Sieg feiern. „Das ist in der kleinen und lauten Halle mit vielen Fans eine unangenehme Aufgabe", warnt Krefeld-Coach Mark Schmetz dennoch im Vorfeld. „Das Team spielt schon lange zusammen und verfügt über viel Erfahrung. Man hat gesehen, dass sie sehr lange mit Sieben gegen Sechs spielen. Da kommt nicht so richtig ein Spielfluss zustande. Darauf müssen wir uns besonders einstellen."
Samstag, 12. September, 19.00 Uhr: HLZ Friesenheim/Hochdorf II – TV Kirchzell
Der TV Kirchzell ist am dritten Spieltag zu Gast beim HLZ Friesenheim/Hochdorf II – und beide Teams gehen mit ausgeglichener Bilanz in dieses Duell. Das HLZ konnte zum Start auswärts in Dutenhofen gewinnen, kassierte zuletzt aber eine deutliche Heimniederlage gegen Krefeld. Der TVK war zum Auftakt gegen Opladen erfolgreich, musste sich vergangenes Wochenende aber in Gelnhausen geschlagen geben. Beide Teams waren damit zuletzt jeweils Spitzenteams unterlegen und hoffen nun auf den ersten Heim- bzw. Auswärtserfolg.
Samstag, 12. September, 19.00 Uhr: Bergische Panther – HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II
Kellerduell: Vier Teams der Staffel konnten bislang noch nicht punkten – mit den Bergischen Panthern und der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II treffen nun zwei davon direkt aufeinander. Für die Panther setzte es zuletzt eine Heimniederlage gegen Leutershausen, nachdem der Auftakt bei Vorjahres-Staffelmeister Saarlouis punktlos bleib. Die Wetzlarer Zweitvertretung unterlag zum Start daheim gegen Friesenheim und zog zuletzt auch in Münster den Kürzeren.
Samstag, 12. September, 19.30 Uhr: HSG Rodgau Nieder-Roden – TSV Bayer Dormagen II
Auf der Jagd nach dem ersten Sieg: Einen doppelten Punkterfolg konnten in der noch jungen Spielzeit weder die HSG Rodgau Nieder-Roden noch der TSV Bayer Dormagen II vor dem direkten Aufeinander treffen einfahren. Das soll sich nun ändern. Die gastgebenden Baggerseepiraten gehen als Favorit ins Spiel, holten zum Start einen Zähler beim starken LSC Köln und unterlagen zuletzt Staffelmeister Saarlouis. Aufsteiger Dormagen hingegen unterlag im Duell der Neulinge in Vallendar, punktete zuvor aber mit einem Remis gegen Münster.
Samstag, 12. September, 19.30 Uhr: TuS Opladen – Saase3 Leutershausen
Selbstbewusst nach Leverkusen: Saase3 Leutershausen ist mit zwei Siegen prächtig in die neue Saison gestartet und gastiert nun beim TuS Opladen, der seine beiden bisherigen Duelle verloren hat. „Das ist bisher alles sehr positiv", freut sich S3L-Trainer Florian Taafel. Dennoch bremst er etwas die Euphorie; „wir müssen jetzt konzentriert und fokussiert bleiben", betont der Coach. Das Ziel ist klar: „Wir fahren da hin, um die nächsten Punkte zu holen", gibt sich der Trainer selbstbewusst. Dennoch warnt Taafel: Opladen habe zwei knappe Niederlagen gegen gute Mannschaften einstecken müssen. Da sei der Druck groß, jetzt gewinnen zu wollen. Opladen sei eine sehr robuste und gut eingespielte Mannschaft mit viel Drittliga-Erfahrung. „Die haben eine sehr gute Rückraum-Reihe", weiß der Trainer; „das ist eine Mannschaft, die gerne ein hohes Tempo spielt".
Samstag, 12. September, 19.30 Uhr: TV Gelnhausen – HG Saarlouis
Vizemeister empfängt Meister: Das Duell zwischen dem TV Gelnhausen und der HG Saarlouis ist ein echtes Topspiel, hier treffen die beiden besten Teams der vergangenen Saison aufeinander. Auch in dieser Spielzeit peilt Saarlouis den Aufstieg an. HGS-Präsident Dr. Steffen Freichel formulierte es folgendermaßen: „Nach der herausragenden Vorsaison mit dem nur sehr knapp verpassten Aufstieg und sehr guten Entwicklungsschritten der Mannschaft ist der Aufstieg das einzig logische und zu kommunizierende Ziel." Für Gelnhausen-Trainer Tim Beckmann liegt die Favoritenrolle demnach klar bei den Gästen: „Sie verfügen über eine enorme individuelle Qualität, viele sehr erfahrene Spieler und eine starke 6:0-Abwehr", sagt Beckmann. „Auch mit ihrem Tempospiel werden sie uns mit Sicherheit sehr fordern."
(ENI) / Foto: HSG Hanau
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