Nachwuchsduell zwischen Aufsteiger HC Hamburg II und den Füchsen Berlin II
3. Liga: Alle Infos zum vierten Spieltag in der Staffel Nord-Ost
- Drei Teams noch ohne Punktverlust: Aue, Braunschweig und Plauen-Oberlosa wollen ihre perfekte Bilanz auch am 4. Spieltag verteidigen.
- Warten auf den ersten Sieg: Hamburg II, Delitzsch und Oranienburg stehen nach drei sieglosen Spielen bereits unter Zugzwang.
- Spitzenreiter zu Gast beim Aufsteiger: Der verlustpunktfreie TSV Altenholz muss bei der bislang ordentlich gestarteten TSV Burgdorf II ran.
- Rostock will zurück in die Spur: Nach der Niederlage im Topspiel gegen Aue peilt der HC Empor gegen Hamburg-Barmbek den dritten Saisonsieg an.
Freitag, 18. September, 19.15 Uhr: HC Hamburg II – Füchse Berlin II
Vierter Anlauf: Nach drei Niederlagen zum Auftakt hofft Aufsteiger HC Hamburg II weiterhin auf die ersten Zähler in der neuen Liga. Nun wird die Herausforderung mit dem Duell gegen die Füchse Berlin II dabei allerdings nicht leichter, schließlich spielen die Hauptstädter mit ihrem Nachwuchsteam seit Jahren beständig im Topfeld der 3. Liga mit. „Nach drei körperlich sehr robusten Gegnern und gestandenen Drittligisten erwartet uns nun ein hochtalentiertes Team mit individuell herausragend ausgebildeten Spielern", weiß HC-Coach Lukas Ossenkopp. Seine Prämisse lautet deshalb: „Wir wollen uns in unserem Prozess weiterentwickeln, im Angriff Schritte nach vorne machen und die verbesserte Deckungsleistung konservieren", erklärte Ossenkopp. „Uns dann schauen wir, ob wir gegen ein solches Team für Punkte in Frage kommen."
Samstag, 19. September, 18 Uhr: Stralsunder HV – NHV Concordia Delitzsch
Weiterhin auf der Jagd: Aufsteiger NHV Concordia Delitzsch wartet noch immer auf den ersten Sieg in der neuen Liga. In den ersten drei Partien ist bislang nur ein Unentschieden herausgesprungen. Nun ist der NHV auswärts beim Stralsunder HV gefordert, der seit Langem zum Drittliga-Inventar zählt, mit zwei Niederlagen und dem jüngsten Sieg aber auch einen durchwachsenen Saisonstart hingelegt hat.
Samstag, 19. September, 18.30 Uhr: Oranienburger HC – DHK Flensborg
Klares Ziel vor Augen: Im Heimspiel gegen den DHK Flensborg will der Oranienburger HC die ersten Zähler einfahren. OHC-Trainer Alexander Thurm hätte nach drei Spielen schon gern zwei Pluspunkte auf dem Konto gehabt. „Aber alles Hätte, Wenn und Aber nutzt nichts. Wir sind leider in den Spielen jeweils eingebrochen und überließen somit den Gegnern die Punkte." Aufgrund der aktuellen Situation ist für ihn klar: „Jetzt müssen wir zeigen, dass wir punkten und in der Tabelle etwas nach oben klettern können. Die gegenwärtigen Leistungen spiegeln nicht das wirkliche Niveau der Mannschaft wider. Aber leider haben wir unterperformt." Der DHK rangiert mit 3:3 Punkten im Tabellenmittelfeld. Zur Qualität des DHK sagt der OHC-Coach, „dass das Team aus dem Rückraum einen enormen Druck entwickelt".
Samstag, 19. September, 18.45 Uhr: TSV Burgdorf II – TSV Altenholz
Hohe Hürde: Mit drei Punkten aus den ersten drei Partien ist Aufsteiger TSV Burgdorf II gt in die neue Saison gestartet – nun gastiert mit dem TSV Altenholz allerdings der verlustpunktfreie Spitzenreiter in Hannover. Leicht wird die Aufgabe für die Jungrecken also definitiv nicht, zumal die Altenholzer als Kooperationsverein von Rekordmeister THW Kiel immer eine gute Rolle in der 3. Liga spielen.
Samstag, 19. September, 19 Uhr: SC Magdeburg II – SV Plauen-Oberlosa
Auf der Welle bleiben: Der SV Plauen-Oberlosa spielt sein drittes Drittliga-Jahr seit dem Aufstieg – und erlebt den bislang besten Saisonstart. Mit drei Siegen zählt Plauen zum Spitzenquartett, das noch eine Weiße Weste wahrt. Nun wartet mit dem Gastspiel beim SC Magdeburg II allerdings die nächste knifflige Aufgabe – denn die SCM-Youngster zählen zu den besten Nachwuchsakademien und bringen immer viel Qualität und Tempo mit. Mit Ausnahme der Auftaktniederlage beim ebenfalls verlustpunktfreien Aufstiegsfavoriten Aue konnten die Magdeburger bislang ebenfalls all ihre Spiele gewinnen.
Samstag, 19. September, 19.15 Uhr: HSG Eider Harde – MTV Braunschweig
Erneut auswärts gefragt: Der MTV Braunschweig gastiert mit drei Siegen im Rücken bei der HSG Eider Harde. Die Gastgeber schafften bislang erst einen Erfolg in drei Spielen. Aber: Zwei Punkte stehen auf der Habenseite, und darüber ist Coach Matthias Hinrichsen „sehr happy". „Dieses verrückte Spiel gegen Burgdorf zu gewinnen, macht etwas mit uns als Team. Wir wissen jetzt, dass wir auch mit mäßigen Leistungen Spiele in der 3. Liga gewinnen können." Seine HSG hatte vier Minuten vor Schluss noch mit drei Toren zurückgelegen, riss aber das Ruder auf den letzten Metern herum und verhinderte somit die dritte Niederlage in Folge. Auf Seiten der Braunschweiger ist man bislang einzig mit der Punktausbeute zufrieden: „Bei uns läuft noch nicht alles rund. Viele Spielzüge klappen noch nicht so wie in der vergangenen Saison", sagt Tim Lietz. Gegen Barmbek habe man zu viele Chancen liegengelassen. „Andererseits ist es schon so, dass Barmbek eine starke Abwehr gespielt hat. Wir haben uns deshalb schwergetan."
Samstag, 19. September, 19.30 Uhr: HV Grün-Weiß Werder – EHV Aue
Große Kontraste: Klarer könnten die Rollen vor einer Partie kaum verteilt sein, wie im Falle des Heimspiels von Aufsteiger HV Grün-Weiß Werder gegen den EHV Aue. Die Gäste wurden vergangene Saison Staffelmeister, verpassten den Aufstieg in der Aufstiegsrunde, haben ihn aber diese Saison erneut als Ziel ausgegeben – und sind mit drei Siegen perfekt gestartet. Liga-Neuling Werder hat hingegen bislang ordentlich Lehrgeld bezahlt: Gegen Plauen und die Nachwuchsteams aus Magdeburg und Berlin setzte es bislang ausschließlich Niederlagen.
Sonntag, 20. September, 17 Uhr: HC Empor Rostock – HG Hamburg-Barmbek
Dritten Sieg im Blick: Nach der Niederlage im Topspiel beim EHV Aue will der HC Empor Rostock nach zuvor zwei Siegen gegen die HG Hamburg-Barmbek in die Erfolgsspur zurückkehren. Die Hamburger konnten aus den bisherigen drei Partien lediglich einen Zähler gegen Delitzsch verbuchen, verpassten aber am vergangenen Wochenende gegen Braunschweig (35:37) nur knapp eine Überraschung. „Das haben sie sehr ambitioniert gemacht und Braunschweig vor Probleme gestellt", sagt Empor-Coach Stephan Just. Der Verein von der Elbe hat sich im Sommer mit dem bundesligaerfahrenen Kreisläufer Frederic Stüber (31) verstärkt, der vom Zweitligisten Eulen Ludwigshafen in den Norden wechselte. „Er macht die Jungs noch mal besser – nicht nur spielerisch, sondern auch von der Mentalität her", urteilt Just, der mit seiner Mannschaft den dritten Saisonsieg anstrebt.
Text: Enrico Niemeyer | Foto: Sylvia Göres
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