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Rems-Murr-Duell und Spitzenduell zwischen Kornwestheim und Pfullingen
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Rems-Murr-Duell und Spitzenduell zwischen Kornwestheim und Pfullingen

3. Liga: Alle Infos zum sechsten Spieltag in der Staffel Süd

  • Balingen II erwartet nächsten Prüfstein gegen Aufsteiger Regensburg
  • Top-Duell zwischen Meister Kornwestheim und Tabellenführer Pfullingen
  • Würzburg will gegen die Junglöwen zurück in die Erfolgsspur

Freitag, 2. Oktober, 20 Uhr: TV Bittenfeld II – HC Oppenweiler/Backnang
Kurze Wege: Für Zweitliga-Absteiger HC Oppenweiler/Backnang steht mit der Reise zum TV Bittenfeld II die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison an. Im Rems-Murr-Duell will sich der HCOB in der Spitzengruppe festsetzen. knapp verloren, bei Vorjahresmeister SV Salamander Kornwestheim. Oppenweilers Trainer Rui Silva blickt sowohl auf die Ergebnisse seiner Mannschaft als auch auf deren Fortschritte. Er sagt: „Die deutlichste Entwicklung sehen wir bisher in unserer Abwehrarbeit." In den offensiven Umschaltmomenten und auch in der Konstanz des Angriffsspiels „können wir aber noch viel besser werden." Er sieht hier Potenzial, das nach und nach verstärkt abgerufen und genutzt werden soll. „Wir werden dahin kommen", sagt Rui Silva voller Zuversicht und macht die Voraussetzung dafür deutlich: „Wir müssen sehr viel arbeiten." Nun geht es erneut gegen die zweite Mannschaft eines Erstligisten. Beim TV Bittenfeld II stehen wie beim HC Erlangen II viele sehr junge Spieler im Kader. In der Spielweise sieht Rui Silva allerdings Unterschiede. Auffällig in den bisherigen Begegnungen sei gewesen, dass das Team aus dem nördlichsten Stadtteil von Waiblingen häufig mit vier Rückraumspielern angreift. „Das stellt uns vor andere taktische Herausforderungen", sagt Rui Silva.

Samstag, 3. Oktober, 19.30 Uhr: SV Salamander Kornwestheim – VfL Pfullingen
Spitzenspiel: Besser hätte der Saisonstart für den VfL Pfullingen nicht laufen können - mit 10:0 Punkten führt die Mannschaft von Fabian Gerstlauer die Tabelle an. Nun wartet allerdings eine der schwersten Aufgaben der Saison. Der SV Salamander Kornwestheim sicherte sich in der vergangenen Spielzeit mit 50:10 Punkten souverän die Meisterschaft und gehört auch in dieser Saison wieder zu den Topteams der Liga. Mit 8:2 Punkten rangieren die „Lurchis" aktuell direkt hinter dem VfL auf Tabellenplatz zwei. Lediglich beim knappen 36:37 in Würzburg musste die Mannschaft von Trainer Dr. Alexander Schurr bislang Punkte abgeben. Zuletzt meldete sich der SVK mit einem deutlichen 35:28-Auswärtssieg bei der SG Pforzheim/Eutingen zurück. „Kornwestheim ist der amtierende Meister und hat seinen Kader weitestgehend zusammengehalten. Sie sind sehr eingespielt und verfügen über sehr viel individuelle Qualität", weiß VfL-Trainer Gerstlauer um die Schwere der Aufgabe. Dennoch fahren die Pfullinger nach dem perfekten Saisonstart mit viel Selbstvertrauen in die Sporthalle Ost: „Das ist natürlich ein absolutes Spitzenspiel. Erster gegen Zweiter – darauf freuen wir uns."

Samstag, 3. Oktober, 20 Uhr: HSG Albstadt – HSG Konstanz
Klarer Favorit: Die Rollen sind eindeutig verteilt, wenn die HSG Konstanz auswärts bei der HSG Albstadt antritt. Die Gäste, vor zwei Jahren noch in der 2. Bundesliga unterwegs und auch in dieser Spielzeit wieder ambitioniert, wollen die beiden Niederlagen aus den ersten vier Spielen schnellstmöglich vergessen und in der Tabelle klettern. Albstadt ist als Aufsteiger noch nicht richtig in der Liga angekommen: In fünf Partien gab es fünf Niederlagen, aktuell sind die Gastgeber Schlusslicht. Konstanz ist also klarer Favorit, gleichzeitig aber auch gewarnt: Vor zwei Wochen setzte es eine überraschende Niederlage in Regensburg – ebenfalls Aufsteiger.

Samstag, 3. Oktober, 20 Uhr: TSB Schwäbisch Gmünd – TV Erlangen-Bruck
Weiter auf der Jagd: Nur noch zwei Teams sind in der neuen Spielzeit noch ohne Punkt in der Süd-Staffel – Aufsteiger Albstadt und der TV Erlangen-Bruck. Bei Aufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd nimmt „Brooklyn United" nun den fünften Anlauf auf den ersten Erfolg. Die Gastgeber sind dem TVE dabei schon etwas voraus: In den Heimspielen gegen Albstadt und die Rhein-Neckar Löwen II behielt Schwäbisch Gmünd die Punkte jeweils in der heimischen Halle.

Samstag, 3. Oktober, 20 Uhr: TSB Heilbronn-Horkheim – TSV Neuhausen/Filder
Zurück in die Spur: Nach vier Siegen zum Auftakt ist die Serie gerissen, am vergangenen Wochenende kassierte der TSV Neuhausen/Filder gegen Balingen die erste Niederlage der neuen Saison – und fiel dadurch auf Rang vier zurück. Beim TSB Heilbronn-Horkheim wollen die MadDogs nun wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren – wohlwissend, dass die Herausforderung bei den Hunters ungleich größer wird. Denn Horkheim zählt seit Jahren zu den Schwergewichten der Staffel. Zwar haben die Gastgeber bereits zwei Niederlagen auf dem Konto – diese kassierte der TSB allerdings gegen den ambitionierten Zweitliga-Absteiger Oppenweiler/Backnang und den weiterhin verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Pfullingen.

Sonntag, 4. Oktober, 16 Uhr: HC Erlangen II – SG Pforzheim/Eutingen
Reaktion geplant: Auch in dieser Saison scheint der HC Erlangen II das Potenzial zu besitzen, ganz oben mitzumischen. Erst mit der Schlusssirene musste sich die Zweitvertretung zuletzt Zweitliga-Absteiger Oppenweiler/Backnang geschlagen geben – es war die zweite Niederlage nach zuvor drei Siegen. Im Heimspiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen will der HCE nun in die Erfolgsspur zurück – und die Goldstädter sind ungleich schlechter gestartet: Dem Auftaktsieg über Aufsteiger Albstadt und dem Remis in Balingen folgten drei Niederlagen gegen Würzburg, Neuhausen/Filder und Kornwestheim.

Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr: Wölfe Würzburg – Rhein-Neckar Löwen II
Niederlage abschütteln: Im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Pfullingen mussten sich die bis dato verlustpunktfreien Wölfe Würzburg zuletzt erstmals geschlagen geben. Umso mehr sind sie nun gewillt, gegen die Rhein-Neckar Löwen II wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Doch auch die Gäste kämpfen gegen den starken Negativtrend: Einem Auftaktsieg über Bittenfeld II folgten vier Niederlagen am Stück.

Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr: HBW Balingen-Weilstetten II – SG Regensburg
Nächster Prüfstein: Nach dem grandiosen Auswärtssieg in Neuhausen empfängt der HBW Balingen-Weilstetten II nun den Aufsteiger SG Regensburg, der sich schnell gut akklimatisiert hat. Für HBW-Trainer Micha Thiemann war es bisher „kein normaler Verlauf für einen Aufsteiger, sie haben die Euphorie mitgenommen." Er erwartet eine „hohe Intensität, sie sind sehr wild, stürzen in der Abwehr nach vorne, wollen Stress machen." Sie spielen ein hohes Tempo mit viel Bewegung im Angriff, „typisch bayrisch." Für seine Mannschaft gilt es, in der Abwehr noch mehr Zweikampfqualität zu zeigen, „was da an Power auf uns zukommen wird, hat in der Liga schon hohe Qualität." Den Gegner sieht Thiemann auch am Saisonende da stehen „wo sie im Moment zu finden sind": Im oberen Mittelfeld.

(ENI) / Foto: HCOB

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