TSV Altenholz zieht auch das nächste Topspiel in Aue, Burgdorf II vergibt Punkt
3. Liga: Alle Infos zum siebten Spieltag in der Staffel Nord-Ost
- Hamburg II unterliegt im Aufsteigerduell in Delitzsch
- TSV Altenholz bleibt verlustpunktfrei an der Spitze
- MTV Braunschweig nach zwei sieglosen Spielen zurück in der Erfolgsspur
Zu wenig Durchschlagskraft: Der Oranienburger HC hatte sich gegen Aufstiegsaspirant HC Empor Rostock viel vorgenommen, musste sich letztlich aber doch deutlich mit 18:27 geschlagen geben. Dabei lagen die Gastgeber zur Pause immerhin mit 9:11 noch auf Schlagdistanz, doch halbzeitübergreifend gelang dem OHC geschlagene 17 Minuten kein Tor, die Rostocker konnten dafür mit einer 9:0-Serie auf 20:9 davonziehen und die Punkte vorzeitig einsacken. „Wir sind nicht in die Tiefe gegangen, bekamen den Block nicht mehr hin, das Eins-gegen-Eins klappte auch nicht", merkte Kapitän Sebastian Damm nach dem Spiel an. Rostock-Trainer Stephan Just erklärte: „18 Gegentore in der heutigen Zeit – da kann man nicht viel falsch gemacht haben." Alexander Thurm, Trainer des OHC, pflichtete dem bei. Seinem Team wollte er aber nicht den Kopf abreißen, zumal der Beginn des Spiels nicht schlecht gewesen sei. „Aber eine Viertelstunde ohne eigenen Treffer – das geht so nicht!"
Bitteres Ende: Im Aufsteigerduell kam der TSV Burgdorf II auswärts beim HV Grün-Weiß Werder nicht über ein 31:31-Unentschieden hinaus. Dabei lagen die Gäste aus Hannover 40 Sekunden vor dem Ende noch mit 31:29 in Führung. In Überzahl, Ballbesitz und mit der letzten Auszeit wollten die Jungrecken um Trainer Koray Ayar nach dem Anschlusstreffer die letzten 15 Sekunden runterspielen, doch nach Ballverlust fiel mit der Sirene der Ausgleich. „Da fehlte uns die Ruhe und Abgeklärtheit die letzten Sekunden über die Zeit zu bringen", sagte der enttäuschte Coach. Er machte den Punktverlust aber nicht nur an der Schlussphase aus: „Wir haben insgesamt viel zu viele Fehlwürfe gehabt. Zwölf allein in der ersten Halbzeit." Mitte des zweiten Durchgangs konnten die Gäste beim 22:19, 23:20 und 30:27 auf drei Tore davonziehen – doch es reichte nicht für den zweiten Auswärtssieg. „Wir müssen das Ende jetzt ganz schnell abschütteln und uns auf die nächste Aufgabe gegen den Stralsunder HV konzentrieren", schaute Koray Ayar bereits wieder nach vorne.
Fehlende Nadelstiche: Im Aufsteigerduell konnte sich der NHV Concordia Delitzsch mit 31:26 gegen den HC Hamburg II durchsetzen. Dabei verbuchten die Gäste den besseren Start für sich, entsprechend groß war hinterher die Enttäuschung, nachdem Delitzsch einen Vier-Tore-Rückstand vor der Pause noch in eine Drei-Tore-Führung drehen konnte. „Die erste Viertelstunde hat klar uns gehört, dann sind wir komplett eingebrochen", resümierte Hamburg-Trainer Lukas Ossenkopp. Zwar verkürzte sein Team nach der Pause noch, kam auf einen Treffer heran, schaffte den Ausgleich aber nicht mehr. „Wir hatten eine schwache Wurfquote und konnten die Nadelstiche nicht setzen. Deshalb gewinnt Delitzsch verdient, auch wenn mehr drin gewesen wäre", ergänzte Ossenkopp.
Der TSV Altenholz bleibt derweil das Maß aller Dinge. Auch im nächsten Spitzenspiel setzten sich die Wölfe durch, mit einem 29:27 setzte sich der TSV auswärts beim Vorjahres-Meister EHV Aue durch und steht damit bei sieben Siegen nach sieben Spielen unangefochten an der Spitze. Im Verfolgerfeld ist der MTV Braunschweig nach zwei sieglosen Spielen in die Erfolgsspur zurückgekehrt, gegen den SV Plauen-Oberlosa gewannen die Niedersachsen mit 38:32. Damit steht der MTV bei 11:3 Punkten auf Rang vier.
Wieder ans Tabellenende zurückgefallen ist die HG Hamburg-Barmbek. Nachdem unter der Woche im Stadtderby gegen den HC Hamburg II der erste Saisonsieg gelang, mussten sich die Hansestädter nun beim Stralsunder HV mit 29:36 geschlagen geben. Die Rote Laterne kam nun von der HSG Eider Harde, die etwas überraschend im Heimspiel gegen den fünftplatzierten SC Magdeburg II einen 38:36-Erfolg einfahren konnte. Und die Füchse Berlin II setzten sich im Duell der Tabellennachbarn gegen den DHK Flensborg mit 28:25 durch und sind nun Achter.
(ENI) / Foto: TSV Burgdorf II
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