HSG Hanau will bei den Panthern nachlegen, Trio die Spitzenplätze festigen
3. Liga: Alle Infos zum sechsten Spieltag in der Staffel Süd-West
- Leutershausen plant in Düsseldorf den vierten Auswärtssieg
- Verfolgerduell zwischen Münster und Köln
- Gelnhausen will auch gegen Dormagen II ungeschlagen bleiben
Freitag, 2. Oktober, 20 Uhr: HLZ Friesenheim/Hochdorf II – HG Saarlouis
Mit Tempo: Im Kampf um die Spitzenplätze peilt Vorjahres-Meister HG Saarlouis auswärts beim HLZ Friesenheim/Hochdorf II den nächsten Sieg an. Dass die Gastgeber eine echte Aufgabe darstellen, sieht neben HGS-Trainer Jörg Lützelberger auch Laurin Karrenbauer so. Der 31-fache Jugend- und Junioren-Nationalspieler sagt: „In Hochdorf wartet eine gute Mannschaft auf uns. Wir müssen von Beginn an eine kompakte Abwehr stellen, um erneut in unser Tempospiel zu kommen. Wir sind gut vorbereitet und zuversichtlich, dass wir die nächsten beiden Punkte einfahren werden." Die Stimmung im Team sei nach der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Woche und dem Heimsieg gegen Düsseldorf natürlich „super-positiv". Diese Energie wolle man am Freitagabend mit nach Hochdorf nehmen. Die Gastgeber ihrerseits im Vorfeld angekündigt, „mit viel Leidenschaft, Kampf und Einsatzbereitschaft" alles daran zu setzen, am Ende etwas Zählbares im TVH-Sportzentrum zu behalten.
Samstag, 3. Oktober, 17 Uhr: TSG Münster – Longericher SC Köln
Verfolgerduell: Sowohl die TSG Münster als auch der Longericher SC Köln sind gut in die neue Spielzeit gestartet und haben bereits gezeigt, dass sie das Spitzenfeld der Staffel durchaus unter Druck setzen können. Nach drei Siegen zum Auftakt hakte es zuletzt aber etwas bei den Münsteranern: aus den jüngsten beiden Partien gab es bloß einen Zähler. Mit Punkteteilungen kennen sich Kölner indes ebenfalls gut aus. In der Vorsaison waren sie bereits die „Remis-Könige" unter den Männer-Drittligisten – und auch in der noch jungen Saison stehen bereits drei Unentschieden in sechs Spielen auf der Karte.
Samstag, 3. Oktober, 17.30 Uhr: Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen – Saase3 Leutershausen
Auf zu Nummer vier: Nach drei Auswärtssiegen plant Saase3 Leutershausen nun bei Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen den vierten Streich. „Wir sind zuversichtlich", sagt S3L-Trainer Florian Taafel. „Die Mannschaft ist einfach gut drauf und will zeigen, was sie kann", so der Coach. Aus der Niederlage gegen Gelnhausen könne man positives mitnehmen. „Wir haben über 50 Minuten Spielzeit sehr gut mitgehalten", resümiert er. Das am Ende die nötigen Körner fehlten sei auch dem insgesamt kleinen Kader geschuldet. In jedem Fall fahren die Bergsträßer mit breitem Kreuz nach Nordrhein-Westfalen. Dort erwartet sie eine ganz junge Mannschaft. „Das ist ein sehr dynamisches Team", weiß Taafel, „und eigentlich deutlich besser, als es der aktuelle Punktestand vermuten lässt". Das Löwenrudel verlor zwar zuletzt deutlich auswärts gegen Saarlouis mit 23:33, habe aber dennoch viel Potenzial; „gegen Gelnhausen hat Ratingen nur ganz knapp in der eigenen Halle verloren und sehr viel Kampfgeist gezeigt", so der Trainer. Eine sehr heimstarke Mannschaft also, die zuhause unbedingt gewinnen will. „Das wird in jedem Fall ein Spiel auf Augenhöhe", so Florian Taafel.
Samstag, 3. Oktober, 18 Uhr: HV Vallendar – TV Kirchzell
Abgerutscht: Durch die Niederlage im Kellerduell gegen Hanau ist Aufsteiger HV Vallendar zuletzt ans Tabellenende zurückgefallen. Nun gastiert der achtplatzierte TV Kirchzell beim Liga-Neuling – und der „Odenwald-Express" reist mit Rückenwind aus drei Punkten in den jüngsten beiden Partien an. Gegen Münster feierte der TVK einen knappen Sieg, zuvor rang er bis dato verlustpunktfreien Leutershausern einen Zähler ab. Vallendar wartet hingegen seit dem zweiten Spieltag auf einen Punktgewinn: Anfang September feierte der HV seinen bislang einzigen Saisonsieg über Mitaufsteiger Dormagen II.
Samstag, 3. Oktober, 19 Uhr: Bergische Panther – HSG Hanau
Nachlegen: Am vergangenen Wochenende ist bei der HSG Hanau der Knoten geplatzt – mit einem Heimsieg über Aufsteiger Vallendar sind die ersten Punkte aufs Konto gewandert. Nun geht es bei den Bergischen Panthern weiter – einem Gegner, der zuletzt sehr unbequem für die Hanauer war. HSG-Trainer Axel Spandau gibt die Richtung dieser Woche klar vor. „Gerade auch in der Deckung müssen wir wieder ein Topverhalten an den Tag legen", sagt er und ergänzt mit unverstellter Direktheit: „Nach den letzten Pleiten gegen die Panther, wollen wir natürlich den Spieß jetzt umdrehen. Es wird ein ganz schwieriges Spiel, ähnlich wie gegen Vallendar. Das ist uns zu 100 Prozent bewusst. Wir werden uns dementsprechend auch vorbereiten."
Samstag, 3. Oktober, 19.30 Uhr: HSG Rodgau Nieder-Roden – HSG Krefeld Niederrhein
Vorsprung ausbauen: Die HSG Krefeld Niederrhein zieht weiterhin verlustpunktfrei ihre Kreise an der Tabellenspitze – und will die Stellung mit einem weiteren Erfolg bei der HSG Rodgau Nieder-Roden festigen. Gleichzeitig erwartet sie erneut ein Gegner, der gegen den Spitzenreiter nichts zu verlieren hat. „Ich erinnere mich noch an das Unentschieden vor zwei Jahren in Rodgau. Das war in der engen und lauten Halle eine unangenehme Aufgabe", sagt HSG-Trainer Mark Schmetz. Seitdem habe sich die Mannschaft zwar etwas verändert, gefährlich sei sie aber weiterhin. „Ihr Torwart ist sehr stark. Sie haben zwei gute Außen und zwei große und starke Kreisläufer." Schmetz rechnet deshalb mit einem hoch motivierten Gastgeber: „Rodgau wird sich gegen den Spitzenreiter sicherlich sehr gut präsentieren. Wir müssen wieder bereit sein, unsere wichtigen Aufgaben zu erledigen."
Samstag, 3. Oktober, 19.30 Uhr: TV Gelnhausen – TSV Bayer Dormagen II
Trend fortsetzen: Der TV Gelnhausen hat mit neun Punkten aus fünf Spielen einen starken Saisonstart hingelegt. Gegen Aufsteiger TSV Bayer Dormagen II soll dieser Trend nun fortgesetzt werden. Der kommende Gegner dürfte den TVG dennoch vor eine anspruchsvolle Aufgabe stellen. Dormagen II ist zwar noch sieglos, hat in den ersten fünf Saisonspielen aber eindrucksvoll gezeigt, dass die Mannschaft in der 3. Liga mithalten kann. „Ich erwarte eine anspruchsvolle Aufgabe. Dormagen II ist eine hochgradig talentierte, junge Mannschaft, die physisch topfit ist und sehr genau weiß, was sie tut", sagt Beer. „Sie spielen positiv wild, bringen extrem viel Tempo auf die Platte und sind dadurch unberechenbar und sehr unangenehm zu bespielen", sagt Gelnhausen-Coach Patrick Beer.
Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr: TuS Opladen – HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II
Aufsteigende Formkurve: Nach drei Spieltagen standen sowohl der TuS Opladen als auch die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II noch punktlos am Tabellenende. Nun treffen sie mit steigender Tendenz aufeinander – beide Teams blieben an den vergangenen beiden Wochenenden ohne Niederlage. Opladen siegte jeweils auswärts in Rodgau und bei Aufsteiger Dormagen II, die Zweitvertretung aus Wetzlar sammelte in denselben Vergleichen einen Punkt gegen Dormagen II und zwei gegen Rodgau.
(ENI) / Foto: HSG Hanau
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