EHV Aue bittet den TSV Altenholz zum Kampf um die Tabellenspitze
3. Liga: Alle Infos zum siebten Spieltag in der Staffel Nord-Ost
- Aufsteiger-Duell I zwischen Delitzsch und Hamburg II
- Aufsteiger-Duell II zwischen Werder und Burgdorf II
- Braunschweig will nach zwei sieglosen Spielen gegen Plauen in die Erfolgsspur zurück
Samstag, 10. Oktober, 18 Uhr: Stralsunder HV – HG Hamburg-Barmbek
Schwung mitnehmen: Der Stralsunder HV geht durchaus favorisiert ins Duell mit der HG Hamburg-Barmbek. Denn auf Rang sieben ist die Bilanz der Gastgeber bislang ausgeglichen, vor der jüngsten Derbyniederlage in Rostock schaffte der SHV gegen die Aufsteiger Hamburg II und Delitzsch sowie die Jungfüchse aus Berlin drei Siege am Stück. Doch die Gäste reisen mit Rückenwind aus Hamburg an: Im Stadtderby schaffte die HG unter der Woche den ersten Saisonsieg und konnte damit die Rote Laterne abgeben.
Samstag, 10. Oktober, 18 Uhr: EHV Aue – TSV Altenholz
Nächstes Topspiel: Als einer von bloß noch drei Drittligisten (neben Spenge aus dem Nord-Westen und Krefeld im Süd-Westen) ist die Weste des TSV Altenholz noch blütenweiß – in sechs Spielen gab es sechs Siege. Nach dem Erfolg im Topspiel gegen bis dato ungeschlagene Braunschweiger wartet mit dem Gastspiel beim EHV Aue der nächste Kracher. Denn die Gastgeber sind ebenfalls ungeschlagen, haben bloß überraschend einen Zähler gegen Aufsteiger Werder hergeschenkt, sitzen Altenholz aber unmittelbar im Nacken. Es wird der nächste spannende Fight um die Tabellenspitze.
Samstag, 10. Oktober, 18.30 Uhr: Oranienburger HC – HC Empor Rostock
Harte Aufgabe: Nach dem ersten Saisonsieg über die Füchse Berlin II bekommt der Oranienburger HC direkt die nächste schwere Herausforderung gestellt. Zu Gast ist der aufstiegsambitionierte HC Empor Rostock, der seine bislang einzige Niederlage gegen Staffelmeister Aue kassierte. „Wir haben den Sieg in Berlin kurz ausgekostet, am Sonntag ging es mit der Vorbereitung auf die Rostocker weiter", sagt Oranienburgs Trainer Alexander Thurm. „Ich habe Videos geschaut und gesehen, dass Empor eine richtig starke Mannschaft hat, insbesondere die erste Sechs ist perfekt eingespielt. Es wird sehr schwer, die zu knacken." Die Rostocker würden – abgesehen von ihrer handballerischen Qualität – zusätzlich eine große Körperlichkeit in die Spiele bringen. Das sei sowohl in der Abwehr als auch im Angriff sehr deutlich zu sehen. „Für mich sind die Rostocker klar in der Favoritenrolle, was aber nicht heißt, dass wir alles dagegensetzen werden."
Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr: Füchse Berlin II – DHK Flensborg
Gegen die Unbeständigkeit: Die Karten werden neu gemischt im Vergleich zwischen den Füchsen Berlin II und dem DHK Flensborg. Denn während die Rollen in der vergangenen Saison – mit den Füchsen zeitweise an der Tabellenspitze und Flensborg im Abstiegskampf – klar verteilt waren, hat sich der Wind zum Saisonauftakt spürbar gedreht. Die Jungfüchse aus der Hauptstadt kassierten zuletzt drei ihrer vier Niederlagen in sechs Duellen am Stück – gegen das bis dato sieglose Oranienburg, Stralsund und Aufsteiger Hamburg II, ebenfalls bis dahin noch ohne Sieg. Der DHK kassierte zuletzt ebenfalls zwei Niederlagen, liegt aber mit fünf Punkten knapp vor den Berlinern – es gab Siege gegen Hamburg-Barmbek und Oranienburg sowie ein Remis gegen Burgdorf II.
Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr: NHV Concordia Delitzsch – HC Hamburg II
Aufsteiger-Vergleich: Der NHV Concordia Delitzsch bittet den HC Hamburg II zum Duell der Liga-Neulinge – und die Gäste sind bislang etwas besser in die Saison gestartet. Denn die Hamburger verloren unter der Woche zwar das Stadtderby, zuvor gab es abre zwei Siege gegen Berlin II und Flensborg sowie ein Remis gegen Oranienburg. Delitzsch hat zwei Zähler weniger auf dem Konto, immerhin konnte bislang schon ein Sieg über Plauen und ein Unentschieden gegen Hamburg-Barmbek eingefahren werden.
Samstag, 10. Oktober, 19.15 Uhr: HSG Eider Harde – SC Magdeburg II
Schwere Aufgabe: Die HSG Eider Harde – in den vergangenen Jahren durchaus heimstark – hat eine hohe Hürde in heimischer Halle zu bewältigen. Denn mit dem SC Magdeburg II gastiert die Mannschaft mit dem zweitbesten Trend der Staffel bei der HSG. Einzig die verlustpunktfreien Altenholzer an der Spitze waren in den vergangenen Wochen besser drauf, der SCM blickt aber immerhin auf fünf Siege am Stück. Eine solche Serie hätten die Gastgeber auch gerne, nach dem bislang einzigen Erfolg – dem knappen Sieg bei Aufsteiger Burgdorf II – setzte es zuletzt drei Niederlagen hintereinander.
Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr: HV Grün-Weiß Werder – TSV Burgdorf II
Wieder auf Reisen: Nach drei Heimspielen am Stück gastiert der TSV Burgdorf II zum Aufsteigerduell beim HV Grün-Weiß Werder. Der Dreizehnte empfängt den Elften – Platzierungen, mit denen beide Teams am Ende der Spielzeit sicher zufrieden wären. „Ein Aufsteigerduell wollen immer beide gewinnen und die Heimmannschaft erst recht", sagt Burgdorf-Coach Koray Ayar. Werder holte am vierten Spieltag seinen ersten Zähler mit einer dicken Überraschung beim Remis gegen Titelfavorit Aue. Vor einer Woche holten sich die Brandenburger den ersten Sieg, gewannen mit 34:30 in Hamburg-Barmbek. Der TSV-Coach erwartet, dass die Euphorie dort entsprechend hoch sein wird: „Sie werden gegen uns hoch motiviert sein und nachlegen wollen. Da müssen wir drauf vorbereitet sein und Nadelstiche setzen." Nach guten Leistungen gegen Braunschweig und Aue müssen die Gäste sich allerdings nicht verstecken.
Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr: MTV Braunschweig – SV Plauen-Oberlosa
Ein Sieg muss her: Zunächst vier Siege, dann ein Remis und zuletzt eine Niederlage – diese Serie will der MTV Braunschweig durchbrechen, um im Spitzendrittel der Staffel zu bleiben. Dazu nötig: ein Erfolg gegen den SV Plauen-Oberlosa. Dabei waren die sieglosen Ergebnisse zuletzt kurios: Es fielen jeweils viele Tore, 40 Braunschweiger Treffer gegen Altenholz müssten eigentlich reichen für einen Sieg – sollte man zumindest meinen. Doch der Klub aus dem hohen Norden kam zu drei mehr Toren und gewann somit 43:40. „40 Tore sprechen für eine gute Offensive", sagt MTV-Trainer Volker Mudrow. „Vorn hat’s also gestimmt!" Und das, obwohl Rückraumakteur Melf Hagen wegen einer Wadenverletzung hatte passen müssen. In der Defensive lief dagegen nicht viel zusammen. „43 Gegentore sind aber eindeutig zu viel. Hinten hat’s nicht gestimmt!"
(ENI) / Foto: TSV Burgdorf
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