Spannendes Triple: Derbys in Wetzlar, Hanau und Leutershausen
3. Liga: Alle Infos zum siebten Spieltag in der Staffel Süd-West
- Gelnhausen will im Lokalduell in Wetzlar ungeschlagen bleiben
- Hanau möchte Positivtrend im Derby gegen Rodgau fortsetzen
- Leutershausen geht selbstbewusst ins Nachbarschaftsduell mit Friesenheim
Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr: Longericher SC Köln – HV Vallendar
Schwere Hürde: Der HV Vallendar ist mittlerweile im harten Drittliga-Alltag angekommen. Ein Sieg ist bislang in den ersten sechs Spielen für den Aufsteiger herausgesprungen – und nun wartet das schwere Auswärtsspiel beim Longericher SC Köln. Die Domstädter sind längst etabliert in der Liga, mischen regelmäßig oben mit und sorgen auch im DHB-Pokal – wie in dieser Saison – für eine Überraschung in der ersten Runde. Zwar konnte der LSC auch erst ein Spiel gewinnen, aber auch bereits drei Unentschieden sammeln – eine Spezialität der Kölner.
Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr: HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II – TV Gelnhausen
Spannende Herausforderung: Der TV Gelnhausen reist mit viel Rückenwind zum Derby bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Schließlich sind die Gäste noch ungeschlagen und mischen als Vorjahres-Vizemeister mit aktuell 11:1 Punkten erneut im Spitzenfeld mit. Die Zweitvertretung der HSG Wetzlar konnte sich indes nach schwachem Start zuletzt fangen und zuletzt Siege gegen Rodgau und Opladen einfahren. „Dutenhofen verfügt über top ausgebildete Spieler und ein sehr gutes Spielkonzept. Besonders die offensive und sehr bewegliche Abwehr stellt jeden Gegner vor Herausforderungen. Zuletzt haben sie in Opladen ein richtig starkes Spiel gezeigt", sagt Sergej Budanow, Sportlicher Leiter des TVG. Da Trainer Patrick Beer verhindert ist, übernimmt Budanow für dieses eine Spiel noch einmal die Betreuung an der Seitenlinie.
Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr: TV Kirchzell – Bergische Panther
Im Aufwind: Der TV Kirchzell ist zuletzt mächtig geklettert, 5:1 Punkte holte der „Odenwald-Express" aus den jüngsten drei Liga-Spielen. Den Trend will der TVK nun im Heimspiel gegen die Bergischen Panther fortsetzen. Die Gäste versuchen ihrerseits, aus der Negativkurve rauszukommen: Gegen Hanau und bei Zweitliga-Absteiger Krefeld mussten sich die Panther zuletzt geschlagen geben, eine dritte Niederlage am Stück soll tunlichst vermieden werden.
Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr: HG Saarlouis – TSG Münster
Enges Spiel erwartet: Vorjahres-Meister HG Saarlouis geht als Favorit ins Heimspiel gegen die TSG Münster, die sich allerdings im zweiten Drittliga-Jahr sichtlich steigert. Mit Rang fünf und ausschließlich knappen Niederlagen wird Münster zur Herausforderung für jede Mannschaft. „Mit Münster kommt am Wochenende ein Team zu uns, welches letztes Jahr schon beweisen konnte, dass es in dieser Liga durchaus mithalten kann. Für uns wird es wichtig, unsere Abwehr wieder fokussiert und stabil auf die Platte zu bringen, da ein starker Angriff auf uns zu kommt", sagt Saarlouis-Akteur Marcel Becker. Die Gastgeber sind noch ungeschlagen, einzig zwei Unentschieden gegen Köln und Gelnhausen sorgten für einzelne Punktverluste.
Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr: HSG Hanau – HSG Rodgau Nieder-Roden
Spannendes Duell: Für die HSG Hanau steht das erste Derby an, zu Gast ist die HSG Rodgau Nieder-Roden. Dabei sind beide Teams nicht so wirklich positiv aus den Startlöchern gekommen: Die Hausherren haben vier Punkte, die Baggerseepiraten konnten erst drei Zähler einfahren. Hanau-Trainer Axel Spandau bringt die Erwartung auf den Punkt: „Derby-Time ist immer eine besondere Zeit in der Main-Kinzig-Halle und es geht darum, unseren Aufschwung weiter fortzusetzen. Gerade im Angriff sind wir momentan sehr gut im Lauf, haben ein verbessertes Abschlussverhalten, was natürlich immer noch besser sein könnte, woran wir auch weiter dran arbeiten. Zuletzt 35 Tore gegen Vallendar und 33 Tore gegen die Bergischen Panther belegte bereits ein verbessertes Angriffsverhalten."
Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr: HSG Krefeld Niederrhein – TuS Opladen
Serie ausbauen: Zweitliga-Absteiger HSG Krefeld Niederrhein ist mit sechs Siegen aus sechs Spielen blendend gestartet – als einer von bloß noch drei Drittligisten neben Altenholz (Nord-Ost) und Spenge (Nord-West). Gegen den TuS Opladen, der seine beiden bisherigen Saisonsiege ausschließlich in fremden Hallen einfahren konnte, soll der Trend fortgesetzt werden. „Wir müssen vom Kopf her bereit sein und dürfen nicht nachlassen. Wir können es uns nicht erlauben, einen Gegner zu unterschätzen. Handball spielen können alle", sagt Krefeld-Trainer Mark Schmetz. Entsprechend groß ist sein Respekt vor dem kommenden Gegner: „Opladen hat große und körperlich starke Spieler sowie eine kompakte 6:0-Abwehr."
Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr: Saase3 Leutershausen – HLZ Friesenheim/Hochdorf II
Derby in Leutershausen: Das Lokalduell zwischen Saase3 Leutershausen und dem HLZ Friesenheim/Hochdorf II steht an – und die Gastgeber gehen die Aufgabe mit Selbstvertrauen und der heimischen Halle im Rücken an. „Ein Derby ist immer etwas ganz Besonderes, vor allem in der eigenen Halle", sagt S3L-Trainer Florian Taafel, dessen Team starke 9:3 Punkte aus den ersten Spielen einfahren konnte. Dennoch rechnet er mit einem engen Spiel: „Da kommt eine gute, junge Mannschaft mit vielen Talenten auf uns zu, die bisher in ihren Auftritten sehr überzeugt hat", sagt Taafel. Mit 5:7 Punkten liegen die Gäste aktuell auf Rang sieben, drei Plätze hinter Leutershausen. Zuletzt kassierte Friesenheim eine Heimniederlage gegen Staffelmeister Saarlouis, bei der sich das HLZ aber lange auf Augenhöhe präsentierte.
Sonntag, 11. Oktober, 17 Uhr: TSV Bayer Dormagen II – Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen
Gegen den Trend: Aufsteiger TSV Bayer Dormagen II empfängt Vorjahres-Aufsteiger Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen. Beide Mannschaften wollen unbedingt einen Sieg einfahren: Während Dormagen weiterhin auf den ersten Saisonsieg wartet, möchte auch der Tabellennachbar aus Ratingen nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wieder punkten. „Ratingen ist eine junge Mannschaft mit vielen jungen Spielern aus den eigenen Reihen, die sich in den letzten Jahren sehr gut weiterentwickelt haben. Von daher ist Ratingen mittlerweile eine gut etablierte Drittliga-Mannschaft, die bisher ein relativ schwieriges Programm in der Saison hatte", sagt Bayer-Coach Peer Pütz.
(ENI) / Foto: TV Gelnhausen
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