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Zwei Kellerduelle - nächstes Verfolger-Match für Mainz-Bretzenheim
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Zwei Kellerduelle - nächstes Verfolger-Match für Mainz-Bretzenheim

3. Liga: Alle Infos zum fünften Spieltag in der Staffel Mitte

1. FSV Mainz 05 II - BV Borussia 09 Dortmund II - 30:24 (17:15)

Bereits am Mittwoch, 07. Oktober, fand das erste Spiel des fünften Spieltags der Staffel Mitte statt. Der 1. FSV Mainz 05 II musste gegen die Zweitvertretung des BVB ran. Im Duell Mittelfeld gegen Aufsteiger-Truppe im Tabellenkelelr sollte sich im Vorfeld eine klare Nummer abzeichnen, wobei die Dynamites-Reserve zuletzt gegen den Thüringer HC II (27:33) stolperte. Einen nächsten Fehltritt gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte gab es jedoch nicht. Angeführt von Marleen Kern (8 Tore), Anna Weidle (5 Tore) und Emma Althaus (4 Tore) sollte der FSV II zumindest ab der 20. Minute eine recht eindeutige Partie abliefern. Bis dahin gestaltete der BVB-Unterbau einen offenen Schlagabtausch. Wie jedoch bereits in allen bisherigen Drittliga-Partien der Gelb-Schwarzen, gelang es nicht, die guten Phasen über die gesamte Spielzeit zu manifestieren. So zogen die Dynamites im Mittwochs-Spiel Schritt für Schritt davon und lief in der zweiten Halbzeit nie Gefahr auch nur einen Punkt abzugeben. Der dritte Sieg im fünften Spiel bringt den 1. FSV Mainz 05 II zumindest für den Moment auf den fünften Tabellenplatz. Der BVB-Nachwuchs ist mit bisher einem Punkt weiter am Ende der Tabelle zu finden.

Samstag, 10. Oktober, 16:00 Uhr: TuS Königsdorf - Thüringer HC II

Der sprichwörtliche Knoten ist zuletzt beim TuS Königsdorf endgültig geplatzt. Nachdem schon am ersten Spieltag mit einem Unentschieden gegen die HSG Bensheim/Auerbach II der erste Punkt (31:31) ergattert wurde, fehlte bisher jedoch noch der erste doppelte Punkte-Erfolg. Zwei Niederlagen drückten die Aufsteiger in die unteren Tabellenregionen, bis in der Vorwoche die Reise des TuS nach Wülfrath ging. Umjubelt holte das Aufsteiger-Team dort mit 26:24 die ersten zwei Punkte der Saison, womit Königsdorf vor dem fünften Spieltag und dem Duell gegen den Thüringer HC II auf dem achten Tabellenplatz steht. Der THC II konnte vor dem vergangenen Spieltag gar keinen Punkt holen, überraschte dann aber mit einem Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 II (33:27). Der Knoten ist hier also ebenfalls geplatzt. Die Frage dürfte im direkten Duell der geplatzten Knoten nun dahingehend stellen, welches Team die Euphorie und gleichzeitig die Lockerheit aus dem ersten Sieg mit in den nächsten Spieltag nimmt.

Samstag, 10. Oktober, 17:00 Uhr: 1. FC Köln - TV Aldekerk

Der 1. FC Köln teilte sich zuletzt die Punkte im Spitzenduell mit der TSG Mainz-Bretzenheim (24:24). Aufgrund dieser Punkteteilung gehört aktuell die Tabellenführung dem PSV Recklinghausen, eben mit einem Punkt Vorsprung. Die FC-Frauen sind damit komplett in der, auch aus der Vorsaison durchaus bekannten, Verfolgerrolle angekommen. Damit das so bleibt, darf das Team vom Rhein gegen den TV Aldekerk am fünften Spieltag keine Blöße zeigen. Auf den ersten Blick steht das auch nicht zur Debatte, wobei der TV A drei Punkte aus den vergangenen zwei Spielen mitbringt. Nach dem Sieg gegen den TuS Königsdorf (31:26) machte das Team von Jörg Hermes mit einem Unentschieden gegen die HSG Bensheim/Auerbach II (32:32) von sich reden. Rein tabellarisch führt Aldekerk daher mit dem siebten Platz die untere Tabellenhälfte an - der Druck wird dennoch eher auf dem 1. FC Köln am ganz oberen Ende der Tabelle liegen.

Samstag, 10. Oktober, 19:30 Uhr: TSG Mainz-Bretzenheim - TSG 1893 Leihgestern

Die Ischn der TSG Mainz-Bretzenheim stehen einem potenziell besonders schweren Spieltag bevor. Nicht etwa, weil der amtierende Staffelmeister nach zwei Unentschieden in Folge durchaus im Straucheln ist, sondern weil bei der TSG 1893 Leihgestern als Gegner mitunter unschöne Erinnerungen der letzten Saison aufkommen dürften. Im Hinspiel in Linden verloren die favorisierten Ischn mit 29:30 und das Rückspiel im April 2026 endete mit 27:21 für Leihgestern. Das trug mitunter einen großen Teil dazu bei, dass Mainz-Bretzenheim auch tatsächlich erst am letzten Spieltag die Meisterschaft feiern konnte. Angekommen in der aktuellen Runde, sitzt Leihgestern den Ischn noch enger auf der Pelle. Mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen sieht zudem die jüngste Bilanz deutlich freundlicher aus. Stolpern die Ischn erneut gegen Leihgestern ist das Thema "Top-3" vorerst abgehakt - den Platz im Spitzentrio würde dann Leihgestern einnehmen.

Sonntag, 11. Oktober, 16:00 Uhr: HSG Bensheim/Auerbach II - TB Wülfrath

Schafft der TB Wülfrath den Turnaround? Woche für Woche stellt sich bei den Kalkstädterinnen die Frage, wann die Euphorie aus dem ersten Spieltag - und dem ersten Saisonsieg - wieder zurückkehrt. Am zweiten Spieltag verkaufte sich das Team von Jan Artmann und Jörg Büngeler noch enorm teuer mit einem 37:40 gegen die Offensiv-Maschinerie des PSV Recklinghausen. Die folgenden Niederlagen gegen den 1. FSV Mainz 05 II und den TuS Königsdorf warfen dann jedoch berechtigte Fragen auf. Womöglich ist jedoch die Reise zur HSG Bensheim/Auerbach II genau das, was der TB braucht, um zurück in die Spur zu finden. Zwar ist die Anwurfzeit an einem Sonntag um 16:00 Uhr zweifelsfrei nicht gerade beliebt, jedoch stecken die Junior Flames in einer gehörigen Krise. Auf ein Unentschieden zum Auftakt folgten zwei Niederlagen und zuletzt erneut ein Unentschieden. Das lässt beide Teams punktgleich am fünften Spieltag aufeinandertreffen, die Vorteile liegen statistisch marginal beim TB. Mit 124 Toren warfen die Gäste bisher neun Tore mehr als die HSG, zudem kassierten die Nachwuchs-Flames mit 122 Toren drei Treffer mehr als der TB bisher.

Sonntag, 11. Oktober, 17:00 Uhr: PSV Recklinghausen - HSG Bad Wildungen Vipers

Dass der PSV Recklinghausen auch in der aktuellen Saison nur eine Richtung, und zwar die schonungslose Offensive, kennen wird, war und ist keine Überraschung. Dass jedoch das Duell mit den Vipers der HSG Bad Wildungen ein Vergleich zwischen dem Ersten und dem Sechsten der Liga sein wird, war schwer vorauszusehen. Wobei hierbei eher die Platzierung der Vipers Fragen aufwirft. Die Zweitliga-Absteiger der Vorsaison hatten den Kader ordentlich aufgewertet und blicken dennoch nach vier Spielen auf lediglich einen Sieg, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Wenn sich auch zweifelsfrei die neuen Bausteine im Kader erst zusammensetzen müssen, sieht eine zufriedenstellende Bilanz sicherlich anders aus. Was also vor der Saison womöglich als vermeintliches Spitzenspiel anmuten hätte können, ist in der jetzigen Realität eine klare Favoriten-Stellung für den PSV. Damit liegt der Druck jedoch auch mehr auf dem aktuellen Tabellenführer, wobei eine weitere Niederlage die Vipers wohl endgültig im Mittelfeld der Liga festsetzt.

Text: Felix Maier / Bild: Markus Kieber

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