Handball.netAtlas Logo
imagen
Pforzheims wilder Ritt: Sieben-Tore-Rückstand gedreht
DHB
|

Pforzheims wilder Ritt: Sieben-Tore-Rückstand gedreht

Spieltagszusammenfassung 2. A-Jugend-Bundesliga: JSG LIT 1912 feiert im Qualifikanten-Duell seinen ersten Sieg

Staffel Nord

JSG LIT 1912 – HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen 35:31 (15:17)

Die Trainingsschwerpunkte der JSG LIT 1912 in Sachen Abwehrarbeit und Tempospiel in der Vorbereitung auf das Spiel gegen OKT haben sich ausgezahlt. Die Ostwestfalen feierten ihren ersten Saisonsieg. „Wir sind in der Liga angekommen", freute sich Trainer Arne Kämper. Die Gastgeber legten den Grundstein für die zwei Punkte in der Abwehr. Die Hintermannschaft gab richtig Gummi, kämpfte für- und miteinander. Als es galt, legte die Kämper-Sieben noch eine Schippe drauf. Aus dem 19:22-Rückstand (39.) machte man eine 26:23-Führung (48.). Durch Patrick Ehleiter schaffte Owschlag in der 59. Minute noch einmal den Anschluss. LITs Angriff strauchelte in dieser Phase, konnte sich jetzt aber auf starke Individualleistungen seines Rückraums verlassen. OKT-Trainer Flemming Bunse sagte: „Es war ein verdienter Sieg für LIT. Wir haben zu viele Fehler gemacht, um ein Auswärtsspiel gewinnen zu können."

MTV Lübeck – TV Emsdetten 31:27 (16:15)

Es ist manchmal verrückt, wie Leistung und Ergebnis voneinander abweichen können. Rückblende: Vor einer Woche sah Lübecks Trainer Kevin Ehrenberg einen tollen Einsatz seiner Mannschaft, aber eben keine Punkte. Diesmal spielte der MTV fahrig in der Abwehr, stand gegen Emsdettens Eins-gegen-Eins häufig auf verlorenem Posten, hatte keinen guten Ballfluss und gewann trotzdem. „Wir sind über den Einsatz und unsere Stimmung zum Sieg gekommen", erklärte Ehrenberg. „Das Wichtigste ist der Sieg. Wie auch immer wir das gemacht haben." In einer lange Zeit offenen Begegnung war Lübecks Phase, die zur 23:19-Führung führte (41.), der entscheidende Schritt. Diesen Abstand konnte Emsdetten nicht mehr aufholen.

HSG Lemgo – JSG Köln 37:25 (17:10)

„Riesenkompliment an die Jungs. So kann es weitergehen", sagte Lemgos Trainer Noel Pausits nach dem Sieg im Duell der beiden bis dato ungeschlagenen Mannschaften in der Nordstaffel. In diesem Vergleich gaben die Lipperländer deutlich den Ton an und waren in fast allen Belangen die überlegene Mannschaft. Köln verpasste es in der Anfangsviertelstunde, aus drei Zeitstrafen gegen Lemgo Profit zu schlagen. „Unser Überzahlspiel war nicht gut", stellte Trainer Felix Linden enttäuscht fest. Weitere Rückschläge für den Aufsteiger kamen hinzu. Nach 20 Minuten schied der bis dahin schon viermal erfolgreiche Paul Schönauer verletzt aus und nach Jon Knittels Oberschenkelblessur im zweiten Durchgang gab es für die Domstädter kaum noch Alternativen im Rückraum. Abgesehen davon waren 28 Fehlwürfe und 17 technische Fehler zu viel des Guten bei den Gästen. Durch eine Abwehrumstellung verkürzte die JSG nach einer Viertelstunde noch zum 19:25, aber Lemgo löste sich aus dieser kurzen Drucksituation. „Auch wenn wir noch einige Fehler fabriziert habn, war vor allem unsere erste Halbzeit brutal stark", fand Noel Pausits.

HC Empor Rostock – HC Bremen 29:39 (12:18)

An Bremens Überlegenheit gab’s nichts zu rütteln. „Sie waren uns physisch und psychisch deutlich überlegen. Glückwunsch an Bremen", musste Empor-Trainer Tobias Seering einsehen, dass die gewohnte Heimstärke diesmal keine Auswirkung auf das Spiel hatte. Der HCB konnte unter anderem drei vergebene Gegenstöße in den ersten zehn Minuten mit einer starken Deckung kompensieren. Sören Klinger und Mika Beneke hielten im Mittelblock den Laden zusammen. Rostock kam nach der Pause häufiger zu erfolgreichen Abschlüssen, aber nicht näher als auf vier Tore heran (22:26, 39.). „Wir hatten immer eine Antwort und haben das Spiel in der Endphase kontrolliert", freute sich Gäste-Coach Tim Schulenberg. Der erwähnte Beneke stand nicht nur in der Deckung seinen Mann, sondern prägte gemeinsam mit Cem Bielefeldt auch das Angriffsspiel. Sie erzielten 23 der 39 Bremer Tore und steuerten zudem gekonnt das Spiel.

Bergischer HC – VfL Horneburg 33:29 (16:13)

Am Sonntagvormittag spielten Ahmet Tüfekci, Laurent Heinrichs, Linas Fischer, Jakob Schmitz und Mounir Ben Jeddou noch mit der B-Jugend des BHC, am Nachmittag halfen sie erfolgreich in der U19 der „Löwen" aus. Durch einige Ausfälle – unter anderem stand den Gastgebern kein etatmäßiger Kreisläufer zur Verfügung – musste Tainer Daniel Haaase improvisieren. Auch vor diesem Hintergrund bewertete er die Leistung beim 33:29-Heimsieg als „sehr gut". Weil nur wenige Wechsel möglich waren, gab es in der zweiten Halbzeit einen kleinen Einbruch. In dieser Sequenz glich der VfL zum 19:19 und 22:22 aus. Nach einer Auszeit fand die Haase-Elf wieder neue Lösungen und entschied die Partie mit einem 6:1-Lauf für sich. Durch den Sieg behauptete der BHC seine Platzierung in der Spitzengruppe, während Horneburg weiterhin auf seinen ersten Saisonsieg wartet.

 

Staffel Süd

TVB Stuttgart – HG Oftersheim-Schwetzingen 24:22 (13:11)

Das Ergebnis lässt es schon vermuten: Zwei gute Deckungen und starke Torhüter gaben den Ton an. „Oftersheims Torhüter war wirklich sehr gut, aber auch Mattis Bieler bei uns stand ihm in nichts nach", sagte TVB-Trainer Danijel Grgic. Beim Stuttgarter Arbeitssieg taten sich insbesondere die Außenspieler schwer, ihre Chancen zu nutzen. Deshalb blieben die Kurpfälzer mit ihrem großartig aufgelegen Schlussmann Joshua Wolf bis in die Crunchtime hinein im Spiel. Fünf Minuten vor Schluss führte Oftersheim noch mit 21:20. „In der Endphase hat sich unsere individuelle Qualität durchgesetzt", konnte Grgic nach einem 3:0-Lauf zum 23:21 durchatmen. Gästetrainer Justin Hahne ordnete die Niederlage als unglücklich ein und ging auf zwei Schlüsselmomente ein: Beim Stand von 19:20 vergab die HG die Chance auf eine Zwei-Tore-Führung (Hahne: „Wir wollten es erzwingen") und in der 59. Minute ließ man die Möglichkeit auf das Unentschieden liegen.

SG Pforzheim/Eutingen – HC Elbflorenz 40:38 (14:21)

Die SG Pforzheim/Eutingen ist in der Regel eine Mannschaft, deren Spiele oftmals keine Torfestivals sind. Es geht aber auch anders, wie das Heimspiel gegen den HC Elbflorenz zeigte. „Ein ganz schön wilder Ritt", kommentierte SG-Trainer Alexander Lipps. Die Nordbadener wussten, was mit der gnadenlos offensiven Deckung der Sachsen auf sie zukommt. „Wir haben in der ersten Halbzeit nie zu unserem Spiel gefunden", sagte Lipps. Mit dieser gewohnt mutigen Herangehensweise in der Deckung provozierten die Dresdener Ballgewinne und münzten diese in Torerfolge um. Als Pforzheim sein Abwehrsystem umstellte und auf den siebten Feldspieler setzte, begann das Spiel zu kippen. Vor allem der Re-Start nach der Pause gehörte den Gastgebern. Der 5:0-Lauf zum 19:21-Anschluss brachte Elbflorenz zum Nachdenken. „Die Pause hat definitiv Pforzheim geholfen. Leider haben wir unseren Flow verloren", so Gästetrainer Henning Cal. 45 Minuten lang bot Elbflorenz der SG Paroli, was am Ende nicht reichen sollte. Cal: „Schade, dass wir in kurzen Phasen das Spiel aus den Händen gegeben haben." Bei den Einheimischen bissen sich Finn Meißner und Elias Jacob angeschlagen durch. Lipps hob diesmal die beiden Außen Giancarlo Luminario und Linus Edelmann mit ihren 100-Prozent-Quoten und Bennet Katz hervor, der gut den Weg in die Schnittstellen fand.

JSG Melsungen/Körle/Guxhagen – SG BBM Bietigheim 34:35 (15:17)

Die siegreichen Bietigheimer waren in Nordhessen die coolere und abgezocktere Mannschaft, die auch ruhig blieb, als Melsungen einen Sieben-Tore-Rückstand neutralisierte und drauf und dran war, in Führung zu gehen. Die Gastgeber waren über weite Phasen nur knapp hinten. Um dort hinzukommen, mussten sie aber den Fehlstart kompensieren. Wie schon gegen Pforzheim brauchten die MT Talents eine Phase, um ins Spiel zu finden. „Uns fehlten die Konzentration und Kreativität", erklärte Trainer Eugen Gisbrecht. Durch Torhüterparaden holte sein Team zwar auf, schaffte es allerdings zu keinem Zeitpunkt, mit einer Führung die Enztaler unter Druck zu setzen. „Überhastete Aktionen, schlechte Entscheidungen und fehlende Cleverness waren in den letzten Minuten ausschlaggebend dafür, dass wir leer ausgegangen sind", so Gisbrecht.

HSG Rodgau Nieder-Roden – HT München 26:28 (10:13)

Da ist er, der erste Saisonsieg für Pokalsieger HT München. Nach einer schwierigen Vorbereitung soll der Erfolg in Nieder-Roden jetzt neue Kräfte freisetzen. „Das Ergebnis war auf jeden Fall befreiend für uns", sagte HT-Trainer Daniel Teschner. Auch wenn die „Baggerseepiraten" gut verteidigten und die Bayern des Öfteren ins Zeitspiel zwangen, ging HT mit einem Vorsprung in die Pause. In der einen oder anderen Situation bekam München die Abpraller zu fassen und hatte somit ein wenig das Spielglück auf seiner Seite. In der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste mit einer 4:0-Serie das Kommando und gaben den Vorsprung nicht mehr ab. Die Chancenverwertung ließ bei der HSG nun zu wünschen übrig und der entscheidende Punch fehlte beim Versuch, noch einmal zurückzukommen.

DEUTSCHER HANDBALLBUND

WEITERE NEWS

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

17 Tore beim TVB-Sieg: Can Akkoc trifft aus allen Lagen

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Matchwinner Minning: Flensburgs Europameister erzielt 19 Tore

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

TVB trifft auf seine Ex-Spieler Bäßler und Weinhardt

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

„Agenda 2030“: So will Göppingen den Nachwuchs zu den Profis bringen

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

19 Tore von Bennet Rith können Nieder-Rodens Sieg nicht verhindern

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Kazmeiers Buzzer-Beater bringt JANO den Sieg

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Hält die Heimserie? Köln seit Dezember zu Hause ungeschlagen

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Marokko, Japan, USA: Aus Budenheims A-Jugend in die Handballwelt

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Faciejew vor Spitzenspiel mit Kiel: Profidebüt und große Ziele

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

22 Paraden: Krake macht seinem Namen alle Ehre

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Heißes Hessen-Derby spornt beide Teams an

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Pforzheims wilder Ritt: Sieben-Tore-Rückstand gedreht

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Anton Stemmer verhindert in letzter Sekunde Hagens Überraschung

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Luka Kerstens Wiedersehen mit Ex-Verein und Freunden

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

A-Jugend des HC Elbflorenz fühlt sich wie bei den Profis

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Joshua Otte kassiert in der zweiten Hälfte nur zwei Gegentore

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Kiel gewinnt Final-Neuauflage, Leipzig befreit sich mehrfach aus Schlamassel

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Mit Flow und Struktur: Großwallstadt kommt in der Bundesliga an

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Kölblin: "Magdeburg ist für mich der nächste Schritt"

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Bo Mikkel Vörtmann hält für Rostock das Remis fest

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

SCM stellt sich auf Körperlichkeit ein und gewinnt

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Das sind die Teams der A-Jugend-Bundesliga männlich: 2. Liga Süd

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Das sind die Teams der A-Jugend-Bundesliga männlich: 2. Liga Nord

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Das sind die Teams der A-Jugend-Bundesliga 1. Liga Süd

JUGENDBUNDESLIGA MÄNNLICH

Das sind die Teams der A-Jugend-Bundesliga männlich: 1. Liga Nord

HAUPTPARTNER & AUSRÜSTER

PARTNER

Handball.net: Deine Plattform für Handball in Deutschland

Handball.net ist die digitale Plattform für Handball in Deutschland. Hier findest du Spielpläne, Ergebnisse, Tabellen, Liveticker, Statistiken, News, Livestreams und Videos ? von den Nationalteams über Profiligen bis zum Amateurhandball. Ob du deinem Verein folgst, Ergebnisse suchst, Spiele live verfolgen möchtest oder aktuelle Handball-News lesen willst: handball.net bündelt die wichtigsten Informationen an einem Ort. Mit ?Mein Handball? kannst du deine Favoriten speichern und deinen persönlichen Handball-Alltag noch einfacher organisieren.

Auf Handball.net findest du Spielpläne, Ergebnisse, Tabellen und Wettbewerbe aus dem Handball in Deutschland. Dazu gehören verfügbare Spieldaten aus unterschiedlichen Ligen, Altersklassen, Landesverbänden und Wettbewerben ? vom Amateurbereich bis zu ausgewählten Top-Wettbewerben.

Im Spielkalender kannst du nach Spielen suchen, Termine prüfen und Ergebnisse verfolgen. Außerdem findest du Informationen zu Vereinen, Teams, Hallen, Wettbewerben und Statistiken. So behältst du den Überblick über den aktuellen Spielbetrieb und findest schnell heraus, wann und wo dein Team spielt.

Mit ?Mein Handball? kannst du handball.net persönlicher nutzen. Du kannst Vereine, Teams und Wettbewerbe als Favoriten speichern und schneller auf die Inhalte zugreifen, die für dich besonders wichtig sind.

So findest du Spielpläne, Ergebnisse und relevante Updates einfacher wieder. Das ist hilfreich, wenn du selbst spielst, ein Team trainierst, dein Kind im Verein begleitest oder regelmäßig einem bestimmten Verein folgst.

Livestreams, Videos und Highlights findest du im Bereich ?Livestreams & Videos? auf handball.net. Dort kannst du ausgewählte Handballspiele live verfolgen, Highlights ansehen und wichtige Szenen oder Spielzusammenfassungen nachträglich abrufen.

Im Livecenter erhältst du außerdem aktuelle Informationen zu laufenden Spielen. So kannst du Handball auch dann verfolgen, wenn du nicht selbst in der Halle bist.

Handball.net richtet sich an alle, die Handball in Deutschland verfolgen oder aktiv mitgestalten. Dazu gehören Handballspieler, Trainer, Vereine, Eltern, Fans, Schiedsrichter sowie die interessierte Handball-Community.

Die Plattform hilft dir, schnell die Informationen zu finden, die zu deiner Rolle passen ? von Spielplänen und Ergebnissen über News bis hin zu Livestreams, Vereinsinformationen und persönlichen Favoriten.